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Nach Carrion de los Condes beginnt die Meseta Hoch­ebene. Endlos lang zieht sich ein schnur­gerader Weg durch die Landschaft - Zeit, um über sich und das Pilgern nachzudenken.

Endlos lange gerade Strassen und später Wege führen über die Meseta Hochebene.


Reste der Abtei Santa Maria de Benevivere. Renovierungsarbeiten sind zu sehen.

Die Abtei stammt aus dem 12. Jh. und wurde von Don Diego Martínez de Villamayor, einem Castilianischen Adeligen, gegrün­det. Don Diego Martinez gehörte zu den Vertrauten von König Alfonso VII, Sancho III und Alfonso VIII. Als er seine Frau verlor, entschloss er sich, sich zurück­zuziehen und gründete im Jahre 1169 die Abtei.

Das Epos "Poema de Benevívere" aus dem 13. Jh. erzählt in lateinischer Sprache die Geschichte des Diego Martínez de Villamayor.


Viel fotografierter idyllischer Bogen mit Brunnen vor der Abtei. Uns diente der schattige Garten als Rastplatz. Hinter der Mauer führt die Autobahn vorbei.


Immer weiter, immer weiter ...


... ganz geradeaus. Die Landschaft bietet nicht viel Abwechslung. Trotzdem ist es sehr schön, hier zu wandern.


Das Dorf Calzadilla de la Cueza kommt in Sicht­weite. Zeit für eine Mittagpause.


Statt entlang der Strasse weiter zu laufen, ent­schliessen wir uns für einen kleinen Umweg über einen Hügel.


Hier finden sich nette Plätzchen unter Bäumen für eine kurze Rast.


Bei der Ortschaft Ledigos hat jemand mit viel Mühe diese Steinzeichen gebaut.


Die Kirche von Terradillos de los Templarios. Der Ortsname deutet auf die Tempelritter hin. Die Templer sorgten im Mittelalter für die Sicherheit der Pilger.


Kurz vor Sahagun liegt die romanische Kirche Santa Virgen del Puente.

Ich nehme an, bei der "Puente" handelt es sich um dieses entzückende, uralte Brücklein.


Fotos: Gerhard

zur Kirche Santa Virgen de la Puente