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Allerheiligen in Schaffhausen am Hochrhein war bis zu seiner Aufhebung 1529 ein bedeutendes Kloster Südwest­deutschlands. Es wurde 1049 als Haus­kloster der Nellenburger gegründet und bereits um 1080 durch Wilhelm von Hirsau reformiert. Die ersten Mönche kamen aus dem Kloster auf der nahen Bodenseeinsel Reichenau, mit dem die Gründer familiär verbunden waren.

Benediktinerkloster Allerheiligen in Schaffhausen

1049: Das Benediktinerklosters Allerheiligen in Schaff­hausen wurde von Graf Eberhard III. von Nellenburg gegründet.


Seitenansicht des Münsters Allerheiligen in Schaffhausen

Ca. 1090-1105: Bau des heutigen Münsters anstelle einer kleineren Vorgängerkirche. Die dreischiffige, flach gedeckte Basilika mit Querschiff in romanischem Stil entspricht der Hirsauer Bauschule.

Um 1150: Der Glockenturm wird errichtet.

Die Münsterkirche ist in ihrer baulichen Struktur stilmässig bis heute unverändert geblieben.


Innenansicht des Münsters Allerheiligen in Schaffhausen
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Ein Blick in die Kirche, zum Vergrössern auf das Foto klicken!


weitere Innenansichten

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Grabplatte Graf Eberhard von Nellenburg

In der Kirche - vorne rechts - befindet sich die sorgfältig renovierte Grabplatte mit Graf Eberhard von Nellenburg, seinem Sohn Burkhard (links) und seiner Frau Ita (rechts).


Kreuzgang

Kreuzgang des Benediktinerklosters Allerheiligen in Schaffhausen

Hier befindet sich der grösste Kreuzgang der Schweiz. Er ist teils romanisch 12. Jh., teils gotisch 13. Jh. und umschliesst den romantischen, bezau­bernden Kreuzgang­garten, den so genannten "Junkerfriedhof", in dem von 1582 - 1874 hohe Schaffhauser Magistraten, wie Bürgermeister, Rats­herrn, Pfarrer und andere verdiente Bürger- und Bürgerinnen beigesetzt wurden.


Weitere Bilder vom Kreuzgang

  • Kreuzgang01
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Blick vom Kreuzgang auf die Kirche Allerheiligen

Blick vom Kreuzgang auf die Kirche

Um 1100: Die Klosterbauten wurden fast vollständig neu errichtet und vergrössert. Weitere Um- und Neubauten folgten bis ins frühe 16. Jahrhundert

1524 Umwandlung des Klosters in eine Propstei. Nutzung des Münsters als Pfarr­kirche.

1529 Aufhebung des Klosters während der Refor­mation. Ausräumung und zum Teil Zerstörung der Altäre und Kirchenzierden. Nutzung der Kloster­bauten zu weltlichen Zwecken (Verwaltungssitz der Kloster­pflegerei, deutsche Knabenschule, Pfarr­wohnungen).


Schillerglocke

Die 4,5 Tonnen schwere Schillerglocke wurde 1486 gegossen und läutete bis 1895 als grösste Glocke des Münsters zu Aller­heiligen. Friedrich Schiller verwendete ihre Inschrift als Motto für sein berühmtes Gedicht «Das Lied von der Glocke».

Vivos voco, mortuos plango, fulgura frango / Ich rufe die Lebenden, beweine die Toten und breche die Blitze.


Museum zu Allerheiligen

Kreuzsaal im Kloster Allerheiligen in Schaffhausen

Das Museum in der ehemaligen Anlage des Benediktinerklosters Allerheiligen präsentiert neben Zeugnissen aus der Klostervergangenheit eine bedeutende Kunstsammlung mit Werken vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwartskunst und Schätze aus Archäologie, Geschichte, Kunst und Natur.

 

Der Kreuzsaal


gotisches Zimmer

ein gotisches Zimmer


Refektorium des Kloster Allerheiligen

das Refektorium


Weitere Bilder von Ausstellungstücken und Räumen im Museum Allerheiligen

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Onyx

Onyx von Schaffhausen

Die römische Gemme wurde in staufischer Zeit (13.Jh.) gefasst und gilt als kostbarstes Kleinod aus dieser Zeit.


Fotos: Gerhard Eichinger, Oktober 2008 und März 2026