Die Kurstadt Bad Reichenhall liegt im Saalachtal, eingerahmt von den Ausläufern der Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen. Sie blickt auf eine viertausendjährige Siedlungsgeschichte zurück, die eng mit der Gewinnung von Salz aus Sole verknüpft ist. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Stadt als Kur- und Urlaubsort bekannt. Seit 1890 trägt sie das Prädikat „Bad” im Namen und 1899 wurde ihr das Prädikat eines Königlich Bayerischen Staatsbads verliehen.
Am österreichischen Jakobsweg haben wir dort übernachtet und die Stadt ausgiebig erkundigt. Beeindruckt haben uns das Gradierhaus und die Abtei Sankt Zeno.
Das AlpenSole-Gradierhaus
In dem 160 Meter langen Gebäude befinden sich rund 100.000 Schwarzdornbündel, auf die täglich etwa 400.000 Liter AlpenSole aus einer Höhe von 13 Metern herabrieseln. Wenn man täglich ca. 30 Minuten an der windabgewandten Seite entlangspaziert und die frische AlpenSole inhaliert, wird die Reinigung der oberen Atemwege nachweislich beschleunigt und man entspannt sich.

