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Der erste grössere Ort nach der Grenze heisst Neydens. Von nun an führt der Weg stetig bergauf.


Die Pfarrkirche von Neydens


Vor der Kirche steht eine markante Säule. Es ist ein Gefallenen­denkmal, wie man sie in Frankreich an vielen Orten antrifft. Das besondere daran: ein römischer Meilen­stein wurde wieder ver­wendet.


In Neydens säumen lustige Jakobusstatuen den Weg.


Von der Chapelle de Notre-Dame de la Paix vor Verrières hat man bereits eine prächtige Aussicht.


Der Weg führt weiter bergauf.

Ein Blick zurück auf den Genfer See.


Die Kirche von Beaumont


Vor der Kirche von Beaumont steht eine Jakobus­statue (oberes Bild). In der Kirche befindet sich unter anderem eine Statue der heiligen Therese von Lisieux (rechtes Bild). Sie wird in Frank­reich sehr verehrt und wir werden noch auf viele weitere Theresen stossen.


Wir durchqueren eine Wald und erreichen die Chartreuse (Kartause) Notre-Dame de Pomier.

1170 wurde die Chartreuse Notre-Dame de Pomier dank einer Spende von Wilhelm I. Graf von Genf und Waadt gegründet. Einige Historiker glauben, dass es bereits vor dieser Gründung hier ein kleineres Kloster (Priorei) gab, dessen Haupt­raum wahrscheinlich der heutige Keller war. Die Kartause von Pomier umfasste in ihren Mauern unter anderem die Kirche Unserer Lieben Frau von Pomier, drei Kapellen und zwölf Zellen rund um den großen Kreuz­gang, indem die Kartäuser sowie Mitglieder der Familie der Grafen von Genf und Waadt bestattet wurden.

1793: Während der Revolution wurde die Kartause geplündert; Bücher und Handschriften der umfang­reichen Bibliothek wurden verbrannt. Fast 100 Jahre war die Kartause dem Zer­fall preisgegeben und viele Gebäude wurden abgerissen. Die Glocken der Kirche Unserer Lieben Frau von Pomier wurden nach Carouge gebracht, wo eine von ihnen in der Heilig-Kreuz-Kirche auf dem Marktplatz immer noch läutet.

1894 wurde die Chartreuse von Baron de Dree Jérémie Girod de Beaumont gekauft. Er rettete das Haupt­gebäude vor dem Zerfall und errichtete in seinen Mauern ein Hotel und Restaurant mit vierzig Zimmern. Das "Hotel Pension Abbey Pomier", wie es genannt wurde, existierte bis Ende 1991.

2001 wurden von dem jetzigen Besitzer Claude Girod, einem Urenkel des Jeremia Girod, der mittelalterliche Keller und die Renaissance Säle im Erdgeschoss restauriert. Die Chartreuse wurde von Catherine Girod und Kevin Gaughran renoviert und unter Berück­sichtigung des ursprünglichen Charakters der Chartreuse modernisiert. Der Eigentümer gab der Kartause auch ihren ursprünglichen Namen "Chartreuse Notre-Dame de Pomier" zurück.


Das Dorf St. Blaise. Wir sehen es aus der Ferne und gehen am Friedhof vorbei bergab zum Col du Mont Sion.
Noch einmal blicken wir auf den Genfer See.


Unser Etappen­ziel, das Hotel Rey auf dem Col du Mont Sion, sehr empfehlenswert!


Pfeil

Fotos: Gerhard Eichinger

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