Die oberitalienische Stadt Parma liegt am südlichen Rand der Po-Ebene. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und nach Bologna die zweitgrößte Stadt der Region Emilia-Romagna.
In der ehemaligen Hauptstadt des Herzogtums Parma befindet sich die traditionsreiche Universität Parma.
Der Fluss Parma, ein Nebenfluss des Po, teilt das Stadtzentrum in das sogenannte Neue und Alte Parma.
Die Stadt gilt als kulturelles und kulinarisches Juwel und verbindet eindrucksvolle Architektur mit einer langen Musik- und Genusskultur.
Palazzo da la Pilotta
Mit dem Bau dieses Gebäudekomplexes wurde 1593 begonnen, er wurde jedoch nie vollendet. Zu dem Komplex gehören das Nationalmuseum, die Nationalgalerie, die Biblioteca Palatina und das Teatro Farnese.
Monumento Verdi
Das von dem Bildhauer Enrico Butti geschaffene Giuseppe-Verdi-Denkmal wurde anlässlich des zwanzigsten Todestages des Komponisten im Jahr 1920 eingeweiht. Die Bronzestatue zeigt den Komponisten mit einer Partitur in der Hand. Die Bilder zeigen die Vorder- und die Rückseite.
Glockenturm der ehemaligen Kirche San Paolo
Der Turm wurde im Jahr 1616 im Barockstil erbaut und im Jahr 1753 mit Glocken versehen. An seiner Basis befindet sich das "Monumento ai Caduti", ein weisses Kriegerdenkmal, das den Gefallenen aller Kriege gewidmet ist.
Complesso Monumentale di San Paolo
Es handelt sich um ein ehemaliges Benediktinerkloster aus dem Jahr 1000, das im Renaissance-Stil umgebaut wurde. Der abgebildete Innenhof ist der "Chiostro della Fontana" (Brunnenkreuzgang). Heute beherbergt der Komplex unter anderem das "Laboratorio Aperto", eine Bibliothek und Museen.
Chiesa di San Giovanni
Direkt hinter dem Dom gelegen, beeindruckt sie durch ihre vergleichsweise schlichte Gestaltung, die Fussböden und die Fresken von Correggio.
Dom
(Cattedrale di Santa Maria Assunta, Piazza del Duomo). Der über 1000 Jahre alte Dom ist vor allem durch die Correggio-Fresken in der Kuppel bekannt. Besonders sehenswert ist die Kreuzigungsgruppe von Antelami.
Baptisterium
Das direkt am Dom gelegene Baptisterium ist die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit von Parma. Der aus rosafarbenem Marmor errichtete, oktogonale Bau aus dem Ende des 12. Jahrhunderts ist architektonisch kennzeichnend für den Übergang zwischen romanischer und gotischer Bauweise. Besonders sehenswert ist die Fassadengestaltung von Benedetto Antelami.
Parma Schinken
Mit vielen Andenken fuhr unser Grüppli mit dem Bus wieder zurück in unser Quartier nach Mantua. Andere Ausflüge führten uns nach Modena und bei der Heimfahrt nach Bergamo.