Tuscania liegt 90 Kilometer nordwestlich von Rom und etwa zwanzig Kilometer von Tarquinia entfernt. Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück: von der etruskischen Siedlung über die römische Kolonie bis hin zum mittelalterlichen Bischofssitz. Heute ist sie eine der am besten erhaltenen historischen Städte der Region Tuscia und liegt abseits der großen Touristenrouten.
Die Altstadt ist von einer Stadtmauer mit gut erhaltenen Toren, wie der Porta del Poggio oder der Porta San Marco, umgeben. Die Straßen sind eng, die Häuser sind aus lokalem Stein gebaut und die Plätze sind klein und ruhig.
Durch die Porta di Poggio in die Stadt zum Piazza del Duomo mit der Fontana Grande und der Co-Kathedrale San Giacomo Maggiore.
Torre di Lavello
Der Turm hat seinen Namen von Angelo Broglio da Lavello, bekannt als „il Tartaglia“, einem Söldnerhauptmann und Herrscher von Tuscania im frühen 5. Jahrhundert.
Von der Spitze des Turms, der eindeutig militärischen Charakter hatte, konnte man einen weiten Teil der Küste überblicken. Auf dem Platz stand einst die Festung Rocca Tartaglia, die später abgerissen und teilweise als Sitz der päpstlichen Zollstelle wiederverwendet wurde.
Blick vom Torre di Lavello zum Piazza Basile mit der Kirche San Laurenzo. Weiter südlich (rechts vom Bild) gibt es noch zwei romanische Kirchen.