Zwanzig Kilometer nördlich von Civitavecchia, dem Hafen von Rom, thront die gut erhaltene, mittelalterliche Altstadt von Tarquinia auf einem Hügel. Bei einem Spaziergang durch die engen, verwinkelten Gassen entdecken wir Plätze mit Kirchen und zahlreichen Geschlechtertürmen, mehreren Stadtpalästen und die fast vollständig erhaltene Stadtmauer.
In Tarquinia hat man eine Nekropole mit zahlreichen Grabbauten aus der Etruskerzeit entdeckt. Dabei handelt es sich um Gräber für Adlige, für Paare und teilweise für ganze Familien. Die in den Felsen gehauenen Grabstätten sind mit Wandbemalungen und Fresken versehen, die einen Einblick in das Leben und das Selbstbild der Etrusker geben. Die zwischen dem 7. und dem 4. Jahrhundert v. Chr. entstandenen Gräber unterscheiden sich je nach Epoche ihrer Erbauung recht stark voneinander. Ebenso wie die nicht weit entfernte Nekropole von Cerveteri wurde die Nekropole von Tarquinia im Jahr 2004 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.
Der Palazzo Vitelleschi. In ihm ist das Museo Archeologico Nazionale di Tarquinia mit zahlreichen etruskischen Funden, vor allem aus den Ausgrabungen in Tarquinia, untergebracht.
Der Domo di Tarquilia mit dem Turm aus dem 15. Jh.
Der Hauptplatz von Tarquinia, die Piazza Giacomo Matteotti mit dem Palazzo Comunale. Dieses Gebäude dient als Rathaus und beherbergt wunderschöne Fresken und bedeutende Kunstwerke, die die reiche Geschichte der Region widerspiegeln.