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Das Kapuzinerkloster Solothurn ist ein ehemal­iges Kloster des Kapuzinerordens in der Stadt Solothurn im Bistum Basel, Schweiz. Es wurde 1588 gegründet und diente während Jahrhun­derten als Studienkloster, in dem Schweizer Kapuziner ihre theologische Ausbildung erhiel­ten. Die franziskanisch bescheidene künstler­ische Ausstattung, zu der jedoch auch ein bekanntes Altargemälde von Gerard Seghers gehört, und die um­fangreiche Bibliothek waren nie von Plünder­ungen oder Klosteraufhebungen beeinträchtigt. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebte das Kloster ein starkes Wachstum seiner Gemeinschaft, musste jedoch 2003 aus Mitglie­dermangel aufgegeben werden.

Die endgültige Nutzung ist noch offen und so vermietet der Kanton die Kirche und Parterre­räume mitsamt Garten für Feste wie Hochzeiten oder Ausstellungen.


Die beiden grossen Linden vor dem Eingang zur Kirche sollen um 1809 gepflanzt worden sein. Bei den Renova­tionsarbeiten um die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde festgestellt, dass ihre Wurzeln bis zum Altar reichen.



Kern der Anlage ist ein geschlossener Vierflügel­bau mit Innenhof, der von einem Kreuzgang umgeben ist, dessen Eichenpfosten eine flache Holzdecke tragen.


In der Mitte des Hofes steht eine Marienstatue aus Stein.


Das Altarbild Bild Mariä Verkündigung stammt vom flämischen Maler Gerard Seghers (1591–1651). Es zeigt Maria im Zwiegespräch mit dem Erzengel Gabriel.


Das Refektorium, festlich gedeckt.


Die etwas verwilderte Gartenanlage vor der Klosterfront.


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