Unser Arosa-Weekend begann mit einem Ladeproblem, war doch der bestellte Arosabus ohne Anhänger gekommen! Da auch im zweiten kleinen Büschen wenig Platz für Gepäck war, begann eine Ladeschlacht. Schob man den Koffer unten links in das Gepäckfach, fiel rechts ein anderer heraus. So ging es also nicht. Auch hatten nicht alle Skier in der rückwärtigen Skibox Platz. Doch Not macht erfinderisch. Die restlichen Skier und Stöcke wurden in der Car-Toilette verstaut. Einige fanden ihren Platz in der Hutablage. Gott sei Dank waren im Bus nicht alle Plätze belegt, so konnte die letzte Reihe mit Koffern aufgefüllt werden. Der Rest wurde im Gang verteilt - und auf ging's nach Arosa.

Kurz vor Chur begann es zu schneien und die kurvenreiche Fahrt bergauf nach Arosa schien zu einem Abenteuer auszuarten. Nach den ersten Kurven sahen wir auch schon hängen gebliebene PKWs und aufgeregte Fahrer, die Ketten montierten. Doch unser grosser, schwerer Bus zog sicher seine Kurven hinauf bis nach Arosa. Der nachfolgende kleine Bus hatte da schon etwas mehr Mühe. Für das allerletzte Stück wieder bergab zum Sunstar Hotel (für die steile Jugendherbergskurve) musste unser Car doch noch Ketten anlegen.

Wir waren froh, wieder in unserem geliebten Hotel zu sein. Nach dem Einchecken und Ski verstauen trafen wir uns zu einem feinen Nachtessen.

Am Samstag Morgen oben am Weisshorn empfing uns ein kühler, böiger Wind. Der Himmel war Wolken bedeckt. Nur gelegentlich lugte die Sonne hervor. Die Sicht war gut, der Schnee ausgezeichnet. Die ersten Schwünge gelangen vortrefflich. Nur wenige Skifahrer waren unterwegs, so dass man bei den Liften kaum anstehen musste. Gegen Mittag trafen viele Schneehasen im Alpenblick oder in sonstigen Skihütten zum Mittagessen ein. Am Nachmittag war die Sicht schlecht, und so waren wir bald wieder im Hotel. Das Schwimmbad wartete, oder auch das Bettchen für ein kurzes erholsames Schläfchen. Andere bevölkerten die Bar. Um 19:00 waren alle dort, die Sektflaschen wurden geöffnet und wir konnten einander zuprosten und über die Ereignisse des Tages berichten.

Das Erzählen ging beim Abendessen weiter und wurde nur kurz unterbrochen durch den Gang zum Salatbuffet und später zum Dessertbuffet. Es sind sicher alle satt geworden. Überzählige Kalorien konnten beim anschliessenden Tanz in der Bar abgearbeitet werden. Wer dachte er könnte nur zusehen wurde von den Taxitänzern über seinem Irrtum aufgeklärt.

Am Sonntag Morgen liess sich die Sonne blicken und es begann ein herrlicher Skifahrtag. Wenig Leute, prächtiger Schnee, nicht zu kalt. Die wenigen Wolken störten nicht sehr. Gegen Mittag allerdings vermehrten sich die Wolken. Aber da war es auch schon wieder Zeit zum Heimfahren. Pünktlich um 4 Uhr stand unser Bus - mit Anhänger - vor dem Hotel. Erstaunlich, wie viel Gepäck der Anhänger schluckte - und das war bei der Herfahrt alles im Car gewesen. Nachdem die Kurve bei der Jugendherberge umfahren wurde, gestaltete sich die Fahrt von Arosa nach Chur auf trockener Strasse problemlos. Auf der Autobahn herrschte dichter Verkehr. Trotz kleinerer Staus waren wir kurz nach sieben Uhr wieder im Flur.  Noch rasch verabschieden - die nächste Schneehastour am 4. Februar geht nochmals nach Obersaxen - wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Blick in den Anhänger. Das alles war bei der Hinfahrt im Car irgendwo verstaut!

leere Liegestühle bie der Carmena Hütte

Am Samstag waren bei der Carmena Hütte noch einige Liegestühle frei.
Ob das an den Wolken lag?

Guggenmusik

Die Guggenmusik trifft bei der Carmena Hütte ein.

Anita und Karl

fröhliche Gesichter beim Apero

Sturm auf das Salatbuffet

Später lockt das Dessertbuffet!