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Die wenigen Schneehasen, unterstützt von Schneeschuh­wanderern, die es am 21. Januar wagten, in aller Morgen Früh das traute Heim zu verlassen, um sich in die rauhe Natur zu begeben, wurden positiv überrascht. Aber schön der Reihe nach.

Die Wetteraussichten versprachen nicht gerade den strahlenden wolkenlosen Himmel, sondern den Durchzug einer Schlechtwetter-Front. Doch von Tag zu Tag wurden die Wettersymbole freundlicher, die dunkle schwarze Wolke wurde gegen eine weisses Wölkchen mit leichtem Schnee­fall ausgetauscht. Dann kam die Nacht zum Samstag und die Front zog durch und bescherte frischen Neuschnee.

Als wir am Samstag Morgen in Obersaxen (eig. in Meierhof) ankamen, präsentierte sich die Welt noch grau und nebelverhangen. Nach dem Morgenkaffee ging es mit dem Sessellift hinauf und lange sah es noch trübe aus, bis der herrliche Moment kam, der so schwer zu beschreiben ist. Wie ein Freudenschrei der Seele war es, als die Sonnenstrahlen durch den Nebel drangen und Glanz und Wärme in unsere Herzen brachten. Die Nebel lichteten sich mehr und mehr. Oben angelangt konnten wir es kaum fassen: Unten das Nebelmeer und wir im Skifahrerglück. - Siehe auch das Panoramabild ganz Oben: Blick vom Piz Sezner nach Westen. (Anm: noch schöner war es beim zweiten Besuch in Obersaxen -> siehe Panorambild dort)

Die gut präparierten Pisten waren mit einem feinen Neuschnee­häubchen überzogen, wie das Schäumchen auf dem Lieblingskaffee. Es waren kaum Menschen da. Obersaxen gehörte den Schneehasen. Und dann liessen wir die Skier sausen, durch den herrlichen Schnee, über fantastische Pisten, ein Schwung schöner als der andere. Alles gelang. Der Schnee machte selbst aus Anfängern Profis.

Ich war das erste Mal im Skigebiet von Obersaxen und habe es mir nicht so gross vorgestellt. Ich erfreute mich an den Abfahrten in verschiedenen Schwierigkeits­graden. Vom höchsten Punkt, dem Piz Sezner, 2310 gibt es eine herrlich lange Abfahrt nach Vella, 1244m. In Vella wurde an diesem Samstag ein neuer Vierer-Sessellift in Betrieb genommen, der zurück Richtung Bergkamm führt.

Mittagsrast war in einem Bergrestaurant (Wali). Dort haben wir bei normalen Preisen vorzüglich gespeist. Es ist uns an diesem Samstag nicht gelungen, alle Abfahrten auszuprobieren und das gesamte Gebiet bis in den letzten Winkel zu erkunden. Am Nachmittag trafen wir die Schneeschuh­wanderer, die mit frohen Gesichtern von ihrer Wanderung nach St. Martin zurückkamen. Auch sie konnten die Sonne geniessen. Es war ein gelungener Skitag. Der Eindruck vom Erlebten ist einfach grossartig. Wir freuen uns schon jetzt auf einen weiteren Besuch in Obersaxen.

Ausblick vom Piz Sezner nach Süden