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Belvedere

Das Schloss Belvedere liegt auf einem südlich der Altstadt gelegenen Hügel und bietet eine schöne Aussicht auf Wien.  Es wurde zwischen 1714 und 1723 von Johann Lucas von Hildebrandt für Prinz Eugen von Savoyen (1663–1736) erbaut. Das Obere und das Untere Belvedere bilden mit der verbindenden Gartenanlage ein barockes Ensemble.

Die beiden Schlossbauten beherbergen heute die Sammlungen der Österreichischen Galerie Belvedere mit Haupt­werken von Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka und Räum­lich­­keiten für Wechsel­­ausstellungen.

Am 15. Mai 1955 wurde im Oberen Belvedere der Österreichische Staatsvertrag unter­zeichnet.


Barockgarten

Ausblick vom oberen Belvedere auf den Barockgarten, das untere Belvedere und auf Wien mit dem Stephansdom

Belvedere mit Brunnen

Blick vom „Muschelbrunnen“ auf das Schloss. In der Brunnen-Mitte halten Tritonen ein mit Muscheln besetztes Becken.

Prinz Eugen

Nebst seinem Winterpalais im Wien in der Himmelpfortgasse und dem Schloss Belvedere besass Prinz Eugen noch weitere Schlösser:

Zwischen 1705 und 1712 ließ Prinz Eugen in Bilje im heutigen Nordosten Kroatiens ein Jagdschloss errichten. Nach seinem Sieg bei Belgrad im Jahr 1717 ließ Prinz Eugen in der Nähe von Ráckeve, südlich von Budapest, vermutlich durch Lucas von Hildebrandt die Vierflügelanlage Schloss Ráckeve (ungarisch Savoyai-kastély) als großzügigen Landsitz in den Weinbergen errichten. Im selben Jahr erwarb er Schloss Hof im Marchfeld. Unter der Leitung von Lukas von Hildebrandt wurde es von 1725 bis 1729 zu einem Landsitz umgebaut, der im Bedarfsfall auch als Festung dienen konnte. Im selben Jahr erhielt Prinz Eugen die Herrschaft Obersiebenbrunn als Geschenk von Karl VI. Das zugehörige Schloss Obersiebenbrunn ließ er von 1725 bis 1736 barockisieren und mit einem weitläufigen Lustgarten versehen. Im Jahr 1726 kaufte Prinz Eugen die Herrschaft Engelhartstetten mit Schloss Niederweiden, das er zu einem Jagdschloss umgestalten ließ.

Ich wurde einmal gefragt: Wie viele Kinder hatte der Prinz Eugen?

Prinz Eugen blieb dem Gelübde der Ehelosigkeit, das er 1678 beim Empfang der niederen Weihen abgelegt hatte, sein Leben lang treu. Über Affären mit Frauen wurde nichts bekannt. Das im Jahr 1705 entstandene Gerücht bezüglich homoerotischer Neigungen blieb an ihm hängen. Zu seinen Lebzeiten waren Gedichte im Umlauf, die ihm Homosexualität nachsagten. Es gibt aber keine Beweise dafür.