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Jordanien
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Amman, die Hauptstadt von Jordanien, ist eine moderne Stadt mit zahlreichen antiken Ruinen. Auf der Anhöhe Jabal al-Qala'a findet man die historische Zitadelle mit den Säulen des römischen Herkulestempels und der Umayyad-Palastanlage aus dem 8. Jahrhundert, die für ihre große Kuppel bekannt ist. Auf einer anderen Anhöhe in der Innenstadt befindet sich das steinerne römische Amphitheater aus dem 2. Jahrhundert, das 6.000 Sitzplätze umfasst und in dem gelegentlich Veranstaltungen stattfinden.

Bilder von der Stadt

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Zitadelle

Citadel

Die Zitadelle von Amman thront auf dem Jabal al-Qala'a, einem der sieben Hügel, auf denen Amman einst erbaut wurde. Über viele Jahrhunderte diente sie als militärischer und religiöser Ort für die Stadtbewohner.

Zu sehen gibt es:

Reste des Tempel des Herkules, erbaut von den Römern um 162-166 und den Umayyaden-Palast Al-Qasr, ein byzantinisch geprägter Palast aus der ersten Hälfte des 8.Jh., welcher als administratives Zentrum oder Wohnstätte des damaligen Kalifen genutzt wurde.

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Römisches Theater

Einer alten Inschrift zufolge wurde das römische Theater gegen Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. erbaut. Der Bau ist außergewöhnlich gut erhalten und die Akustik ausgezeichnet, weshalb auch heute noch viele kulturelle Veranstaltungen dort stattfinden.

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Sehen Sie was aus der Baustelle am Vorplatz geworden ist:

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Jordan Museum

Jordan Museum

Das Nationalmuseum Jordaniens erzählt an Hand von archäologischen Funden die Geschichte Jordaniens von der Altsteinzeit bis in die jüngere Vergangenheit


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Besonders aufgefallen sind:

1) einen Schriftrollenkrug, wie er in den Höhlen von Qumran am Toten Meer gefunden wurde

2) eine Statue des Apollo

3) eine Statue eines Ammonitischen Königs aus der Eisenzeit. Die Figur ist aus hartem, grauem Stein gefertigt und trägt einen Schal über einem Gewand in aramäisch-syrischer Tradition. Die Statue wurde auf der Nordseite der Zitadelle von Amman gefunden.

4) Eine Kupferrolle von Qumran (auch bekannt als die Kupfer-Schriftrolle), eines der einzigartigsten Stücke unter den Schriftrollen vom Toten Meer. Es handelt sich nicht um ein literarisches Werk sondern um eine Liste von 64 Orten, an denen angeblich große Mengen an Gold und Silber vergraben wurden.

5) Fragmente der Schriftrollen vom Toten Meer. Diese antiken jüdischen Manuskripte, auch Qumran-Handschriften genannt, sind von herausragender historischer und religiöser Bedeutung. Die Rollen wurden zwischen 1947 und 1956 in elf Höhlen nahe der archäologischen Stätte Khirbet Qumran am nordwestlichen Ufer des Toten Meeres entdeckt. Sie umfassen biblische Texte (mit Ausnahme des Buches Ester), apokryphe Schriften und Dokumente einer jüdischen Gemeinschaft, die oft mit den Essenern identifiziert wird.

6) Als eine der neun griechischen Musen ist Melpomene die Muse der tragischen Dichtung und des Trauergesangs. In dieser Darstellung hält sie eine Pan- oder Satyrmaske (Gott der Weiden, Schafe und Hirten) anstelle der tragischen Maske, die normalerweise zu ihr gehört. Dieses Relief gehört zu einer Gruppe von architektonischen Skulpturen, die nahe beim Temenostor des Tempels von Qasr al-Bint in Petra entdeckt wurden.

7) Diese Statue stammt aus dem Nabatean-Tempel in Khirbet Tannur. Die "syrische Göttin" (Lucian, De Syrien-Dea) war eine Vegetationsgöttin, die für die Fruchtbarkeit des Landes und vielleicht auch das Meer verantwortlich war.