Bremen, eine norddeutsche Hansestadt an der Weser, ist für ihre Rolle in der Schifffahrt bekannt, was sich auch in den hanseatischen Gebäuden auf dem Marktplatz widerspiegelt. Dort am Marktplatz befindet sich der Bremer Roland, eine riesige Steinfigur, die als Symbol für die Handelsfreiheit gilt. Der Bremer Dom mit seinen beiden Türmen beherbergt zwei mittelalterliche Krypten. An der Seite steht die berühmte Figur der Bremer Stadtmusikanten.
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Böttcherstrasse
Seit dem Mittelalter stellt die Böttcherstrasse eine wichtige Verbindung zwischen Marktplatz und Weser dar. Der Name geht auf das bis ins 18. Jahrhundert ansässige Böttcherhandwerk (Fassbinder) zurück. Das Roselius-Haus (1. und 2. Bild) mit seinen markanten Giebeln ist das älteste der Gebäude in der Strasse. Daneben ist das Haus des Glockenspiels (4. Bild). Am Eingang zur Böttcherstrasse (beim Marktplatz) leuchtet das goldene Fassadenrelief "Der Lichtbringer" (vorletztes Bild).
Marktplatz
Das alte Rathaus mit der detailreichen Fassade im Stil der Weser-Renaissance stammt aus dem 17. Jahrhundert. Davor steht die mehr als zehn Meter hohe und gut 600 Jahre alte Roland-Statue, eine Symbolfigur für städtische Freiheit und Marktrecht.
Dom St. Petri
Seine Geschichte reicht bis in das Jahr 787 zurück, um 1900 wurde das frühgotisch geprägte Gotteshaus gründlich restauriert und erweitert.
Die Bremer Stadtmusikanten
Hier ein Foto zu machen, ist schwierig, weil ständig irgendein Tourist für ein Selfi die Eselsfüsse halten muss.
Quartier Schnorr
Die rund 570.000 Einwohner zählende Hansestadt blickt auf eine mehr als 1.200-jährige Geschichte zurück, die heute noch überall präsent ist. Wie ein mittelalterliches Stadtquartier ausgesehen hat, vermittelt ein Besuch in Bremens ältestem Stadtteil, dem Schnoorviertel. In dem früheren Fischer- und Handwerkerviertel reihen sich die kleinen bunten Häuser aneinander wie Perlen auf einer Schnur, auf Plattdeutsch "Schnoor".
Bremer Ratskeller
Der Bremer Ratskeller ist eine traditionelle Gaststätte und ein Weinhandel im Keller des Bremer Rathauses von 1405. Seitdem werden dort deutsche Weine gelagert und verkauft. Mit seinem über 600-jährigen Bestehen gehört der Bremer Ratskeller zu den ältesten Weinkellern Deutschlands. Darüber hinaus lagert hier der älteste Fasswein Deutschlands, ein Rüdesheimer Wein von 1653.
















