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Romont

So wunderschön kann Romont aussehen.

Romont mit Regenwolken

Wir erleben es ein wenig trüber. Aber trotz finsterster Wolke in der Wetter­prognose, regnet es nicht! Was will man mehr.


Kapelle St. Bernhard

Bald erreichen wir die kleine Kapelle des hl. Bernhard. Sie wurde 1653 errichtet.

Bernhard von Menthon gründete um 1050 (oder 962 ?) zum Schutz der Pilger das Kloster auf der Pass­höhe, die heute nach ihm benannt ist. Wenige Jahre später erbaute er wohl auch das Hospiz auf dem kleinen St. Bernhard. Er ist der Patron der Berg­steiger und Skifahrer.


Regenwolke über Lucens

Wir steigen auf 809 m Höhe auf und überschreiten die Grenze zum Kanton Waadt (Vaud). Während Otto uns die Geschichte von Vaud erklärt, ziehen Regenwolken über Lucens und verschwinden wieder.


Lucens

Lucens (Aufnahme von der Website von Lucens) gehörte seit dem 10. Jahrhundert den Bischöfen von Lausanne. An der Stelle des heutigen Schlosses befand sich wahrscheinlich schon in burgundischer Zeit eine burgähnliche Anlage, die im 11. und 12. Jahrhundert ausgebaut wurde. Erst mit dem weiteren Ausbau und der Verlegung der bischöflichen Residenz von Curtilles nach Lucens im 13. Jahrhundert stieg die Bedeutung des Ortes. Lucens war fortan Sommerresidenz der Bischöfe von Lausanne. Das Schloss wurde 1476 im Zuge der Burgunder­kriege von den Eidgenossen in Brand gesteckt, später aber wieder aufgebaut.

Grössere Umbauten und Erweiterungen erfolgten Mitte des 16. Jahrhunderts, als das Schloss zum Vogteisitz erkoren wurde. Die ältesten aus dem Mittelalter stammenden Teile sind der in savoyischer Art runde und 26 m hohe Bergfried (13. Jahrhundert) und seine angrenzenden Gebäude und Mauern. Der unregelmässige Palas mit Erker­türmchen und einer zweifachen Ringmauer entstand während der Berner Zeit. Das Schloss ging 1798 in den Besitz des Kantons über, wurde von diesem aber 1803 verkauft und wechselte seither mehrmals den Besitzer.

Lovatens

Am Weg bergab ins Broye Tal erreichen wir den Weiler Lovatens.


Gruppenbild in Lovatens

Gruppenbild in Lovatens. Es ist immer beruhigend einen Weg­weiser mit der "4" zu sehen.


Kirche von Curtilles

Bald ist Curtilles erreicht mit seiner Kirche Notre-Dame aus der Mitte des 11. Jh.

Zeit für eine Mittagspause unter dem Vordach.

Interessant ist der einfache Glockenturm, der in seiner Form nur selten im Waadtland vorkommt.


Kirche von Curtilles, Innenansicht

Wir haben uns den Schlüssel besorgt und hier lauschen wir Ottos Erklärungen.


Kirche von Curtilles, Innenansicht vom Chor

Sehenswert sind kunsthistorisch wertvolle Glasmalereien, die aus der Zeit um 1500 stammen.


Kirche von Curtilles, Innenansicht der Fresken

An den Seitenwänden sind uralte Fresken mehr oder weniger gut erhalten.


Jakobsweg entlang der Broye

Es hat leichter Dauerregen eingesetzt. Mit guter Regenausrüstung wandern wir von Curtilles durch Wiesen und Felder zurück an die Broye. Von dort führt ein schöner Feldweg dem Fluss entlang nach Moudon.


Brücke bei Moudon

Moudon ist erreicht!


Kirche Moudon

Das malerische Bild der Unterstadt wird geprägt durch die frühgotische Pfarrkirche St. Etienne aus dem 13. Jahrhundert.

Pilgerstempel Moudon
Kirche Moudon, Innenansicht

Im Inneren beherbergt das imposante Bauwerk ein wertvolles Chorgestühl vom Anfang des 16. Jh. Eine 1345 eingebaute Jakobskapelle wurde später bis auf zwei Pfeiler-Malereien entfernt. Die Gestalt des Apostels blieb in Malereien an diesen zwei Pfeilern und einem Holzrelief inklusive einer Muschel im Chorgestühl bestehen.


Chorgestühl der Kirche in Moudon

Eine Seite des Chorgestühls


Moudon, Altstadt

Die schöne Altstadt mit vielen historischen Gebäuden befindet sich auf der linken Seite des Flusses Broye.

Sehenswert neben dem gesamten Ortsbild sind vor allem die Schlösser Tour de Broye aus dem 12. Jh. , Rochefort von Ende des 16. Jh. und Billens aus dem 17. Jh.


Moudon, Johanniterhaus

Hier im ehemaligen "Spital"  (Johanniterhaus) war einst eine Pilgerherberge.


Stadt an der Broye

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Jakobsweg Schweiz