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Im Jahr 1202 stiftet der Babenberger Leopold VI., Herzog von Österreich und der Steiermark," zur Ehre Gottes und zur Ehre der heiligen und glorreichen Gottesgebärerin Maria" die Zisterzienserabtei Lilienfeld. Mönche aus dem Zisterzienserkloster Heiligenkreuz besiedeln die Neugründung.

Ende Juni 1217 brach Herzog Leopold VI. mit einigen Ministerialen von Lilienfeld auf, um sich dem Kreuz­fahrerheer von König Andreas II. von Ungarn anzuschließen. Herzog Leopold VI. gelangte während des Kreuzzugs nach Akkon (Palästina) und nach Damiette (Ägypten). Dem Stift Lilienfeld schenkte er nach seiner Rückkehr eine kostbare Kreuzreliquie, die heute noch verehrt wird.

Von 1641-1716 wurde der mittelalterliche Klosterkomplex durch frühbarocke Anbauten des Gasttraktes, des Westtraktes mit den Kaiserzimmern, der Prälatur und der Bibliothek ergänzt. In der ersten Hälfte des 18. Jahr­hunderts wurden der Turm, Bibliothek und Kircheninneneinrichtung im Barockstil errichtet. Das Stift ist eines der schönsten Denkmäler mittelalterlicher Baukunst in Österreich und die größte erhaltene zisterziensische Klosteranlage in Mitteleuropa.


romanisches Eingangsportal mit barocker Umrahmung

Das romanische Eingangsportal mit barocker Umrahmung.


Kreuzgang

Der Kreuzgang


Brunnenhaus

Das Brunnenhaus beim Kreuzgang


Kreuzgang, Blick in den Innenhof

Die Stiftsbasilika, hier vom Kreuzgang aus gesehen,  ist die größte Kirche Niederösterreichs.


Hauptaltar

Im Inneren der Kirche finden wir reichhaltiges Barock in gotischen Gemäuern.


Kenotaph mit Herzogshut vom Gründer Leopold VI.

Der Kenotaph (Scheingrab) mit Herzogshut  vom Gründer Leopold VI. Er ist in Wirklichkeit links vom Altar in einem einfachen Grab bestattet.


Links auf der Kanzel, wo das Wort verkündet wird, steht die Figur von Berhard von Clairvaux.

Rechts gegenüber, wo die Musik herkommt, auf der kleinen Orgel steht David mit seiner Harfe.


Säulen in burgundischer Gotik

Burgundische Gotik.


Maria Hilf Bild in Lilienfeld (Seitenaltar)

Das Original von Lucas Cranach: Jakobskirche, Innsbruck


Bibliothek

Heute sind in der Bibliothek 40'000 Bücher, 229 Handschriften und 120 Inkunabeln, trotz schmerzvoller Verluste, wie etwa bei der kurzzeitigen Aufhebung des Klosters 1789.


Weinkeller mit gotischem Gewölbe

Der ehemalige Weinkeller mit interessanten gotischen Rippen.


Stift Herzogenburg am österr. Jakobsweg