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Der Herbstausflug 2007 mit Susi Huber und dem 'Susianer-Chor' nach Steyr stand ganz im Zeichen von Franz Schubert und Anton Bruckner.

Blick vom Uferweg der Steyr auf Steyr-Dorf mit der Michaelerkirche und der ehemaligen Bürgerspitalskirche


Haus Paumgartner, Stadtplatz 16 mit Schubert Gedenktafel

Dem Liederfürsten Franz Schubert zur Erinnerung an seinen hiesigen Aufenthalt 1825 - 1827. Die Steyrer Liedertafel anlässlich ihres 40-jährigen Gründungsfestes 1896

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Franz Schubert und Steyr

Franz Schubert wurde am 31. Januar 1797 in der Wiener Vorstadt Lichtental geboren. Hier ein Blick in Schuberts Geburtshaus.

1817 lernte Schubert im Hause Schober den namhaften Hofopernsänger Johann Michael Vogl (1768-1840) kennen, der sich in den folgenden Jahren als Interpret für ihn einsetzte und dem Liedkomponisten den Weg in die Öffentlichkeit ebnete.

Der Sommer 1819 führte Schubert nach Steyr in Oberösterreich, die Geburtsstadt Vogls. Bei einem der zahlreichen Liederabende, die er dort mit Vogl gab, machte Schubert die Bekanntschaft Sylvester Paumgartners, eines Kunstmäzens und Amateurcellisten, der bei Schubert ein Klavierquintett bestellte - es sollte später unter dem Namen "Forellenquintett" bekannt werden.

Schubert vertonte Gedichte von seinem Steyrischen Freund Johann Baptist Mayrhofer (* 3. November 1787 in Steyr, Oberösterreich; † 5. Februar 1836 in Wien). Mayrhofer bereitete sich nach seiner Gymnasialzeit, dem Wunsch seiner Eltern entsprechend, im Augustiner-Chorherrenstift St. Florian vier Jahre lang auf ein Leben als Geistlicher vor. Aus Mangel an eigener Überzeugung brach er diesen Weg allerdings ab.

Ende Februar 1823 erwähnt Schubert erstmals in einem Brief an einen Freund seine syphilitische Krankheit. Den Sommer über unternahm er mit Vogl eine mehrwöchige Reise nach Linz und Steyr. Im Herbst komponierte er die Schauspielmusik zu Rosamunde. Er unternahm nun die ersten Versuche, die Krankheit behandeln zu lassen, und verbrachte längere Zeit im Krankenhaus. Dort entstand der Liederzyklus "Die schöne Müllerin".

Im Mai 1825 trat er mit Vogl seine längste Reise an. Sie dauerte knapp sechs Monate und führte die Freunde quer durch Oberösterreich und Salzburg.


Das gotische Bummerlhaus.
Ein Teil des Gebäudes geht bis ins 13. Jh. zurück


Der Stadtplatz mit dem Rathaus


Stadtführung am Hauptplatz


Stadtführung in einem der Innenhöfe


Aufmerksam lauschen wir den Worten unserer Stadtführerin, Frau Oppolzer
Foto von Andrea


Berggasse

Josef Werndl Denkmal (siehe Geschichte von Steyr)


Die Steyr, Herbststimmung

Siehe auch Herbstfotos von Andrea


Die Geschichte von Steyr