Süpplingenburg

Süpplingenburg


Süpplingenburg liegt in Niedersachsen im Kreis Helmstedt zwischen Helmstedt und Königslutter am Fluss Schunter. Die heutige renovierte Kirche St. Johannis befindet sich auf dem Platz, auf dem ursprünglich eine gegen Ende des 10. Jahrhunderts errichtete Wasserburg stand. Die ursprünglich quadratische Anlage hatte die Ausmaße von 70x70 m und war von Mauer, Wassergraben und Wall umgeben. Die Kernburg verfügte über eine Kemenate und ein Wohnhaus. Auf dem Burggelände stand die St. Johannis-Kirche mit Kreuzgang, ein im Kern romanischer Bau. Die Wasserburg war die Stammburg Kaiser Lothars III., der hier 1130 ein Kollegiatstift gründete, welches unter Heinrich dem Löwen dem Tempelritterorden übergeben wurde.

Nach der Auflösung des Templerordens wurden die Konventsgebäude dem Johanniterorden übergeben, in dessen Besitz sie von 1357 bis 1820 waren.
1870 wurden die wenigen Reste der ehemaligen Burg und der Burggräben dem Erdboden gleich gemacht. Doch die Stiftskirche blieb uns erhalten.

Einzelne Teile der Kirche, die Außenmauern, Chorteile und die zerstörte Krypta gehen auf eine frühere Zeit, vielleicht auf die Kaiser Lothars III. oder seines Vaters Graf Gebhard zurück. Am Aussenbau befinden sich noch schöne Rundbogenfriese.

Einige Reste der einstigen Stammburg Kaiser Lothars III. liegen verborgen im Boden des ehemaligen Domänenhofes, wie 1964 nachgewiesen wurde.

Gertrud

Auf der Suche nach Gertrud:

Ihr Vater Lothar wurde hier 1075 geboren. Nachdem er 1106 Herzog von Sachsen geworden war, wurde er 1125 zum König gewählt und gekrönt. 1133 wurde er schließlich Kaiser des Römischen Reiches Deutscher Nation. Er starb 1137 und wurde im Kaiserdom in Königslutter beigesetzt.

Seine Tochter Gertrud befindet sich nicht in der Basilika St. Johannis in Süpplingenburg.


Viel Erfolg bei der weiteren Suche!