Die Wallfahrtskirche „Hl. Maria – Aufnahme in dem Himmel“ steht auf einem Hügel über der Stadt Leibnitz.

Der Frauenberg war schon immer ein "Kultzentrum". Westlich der heutigen Kirche beim Tempelmuseum Frauenberg liegen die Fundamente eines ISIS-NOREIA-Tempels, der über einen älteren keltischen Kultbau errichtet wurde. Auch Grundmauern eines römischen Podiumstempels, erbaut um 100 n. Chr. sind hier zu finden

Eine Marienkirche wird erstmals 1170 urkundlich erwähnt. Nach mehreren Bränden ist die heute bestehende barocke Wallfahrtskirche ein Werk des Leibnitzer Baumeister Bartholomäus Montianus.

Die Wölbung des Kirchenraumes und die Apsisgestaltung hat der Marburger Barockbaumeister Johann Fuchs ab 1760 durchgeführt.

Im Hochaltar steht eine spätgotische, in der Barockzeit überschnitzte Madonnenstatue mit Kind. Die beiden Seitenaltäre sind der Hl. Anna und dem Hl. Sebastian geweiht.

Der gesamte Kircheninnenraum ist seit 1767/68 in Freskotechnik ausgemalt. Die gemalten Architekturprospekte auf den flachen Deckenkuppeln und Wänden erfassen die gesamte Raumhülle und täuschen weite Ausblicke vor. Die Bilder erzählten Begebenheiten aus dem Leben Mariens.

Am rechten Seitenaltar steht eine Figur vom Heiligen Nepomuk.

Bei der Anfahrt zum Frauenberg kommt man an diesem Johannes Nepomuk vorbei.