Der heutige Tag ist der krönende Abschluss unserer zweiten Wanderwoche am elsässischen Jakobsweg. Bei Sonnenschein und angenehmen Wandertemperaturen durchstreifen wir Rebbaugebiete und können dabei immer wieder bei der Weinlese zusehen. Nach jedem Weinberg kommt ein interessantes Dorf. Es sind auch die touristischen Dörfer an der Weinstrasse, wie Ribeauvillé und Riquewihr dabei. Kaysersberg selbst gehört auch zu den berühmten, sehenswerten Städtchen im Elsass.

Der Tag beginnt mit einer Wanderung in einem Rebbaugebiet.

Über die Weinfelder hinweg erspähen wir Kintzheim.


Kintzheim hat eine imposante Burgruine. Dort werden dressierte Greifvögel vorgeführt.


Wir erreichen den Weiler Orschwiller ...


... und besichtigen die Kirche.


Der Ort nach der nächsten Weinberg­überquerung heisst Saint Hippolyte.


Die Hochkönigsburg


Wir nähern uns Rodern.


Ein Blick in die Kirche von Rodern. Sie war geschlossen. Es bleibt ein Blick durch die Glastüre.


Ein Blick von der Terrasse der Kirche in Rodern auf das Städtchen.


Wir wandern durch Rodern, um dann nach weiteren Rebbaugebieten und durch einen Wald zu unserer Mittagsrast zu kommen.


Hier vor der schloss­artigen Kulisse des Weinguts "Garonne Cognacq Jeanne" haben wir unseren Begleitbus getroffen und Picknick gehalten.


So sieht die Landschaft im weiteren Verlauf des Weges aus: Weinanbau­gebiete und kleine Dörfchen.


Hier beginnt unser Marsch durch das touristische Städtchen Ribeauvillé.

Die vielen Bilder davon sind auf einer eigenen Seite.


Drei Burgruinen oberhalb von Ribeauvillé


Die Jakobskirche in Hunawihr ist eine Wehr­kirche, von einer Ringmauer aus dem 12. Jh. umgeben, die vor Überfällen Schutz bot. Die heutige Kirche stammt überwiegend aus dem 14. Jh., die Glasfenster aus dem 19. Jh. Die Kir­che wird von der katholischen und protestan­tischen Ge­mein­de paritätisch benützt. Im lin­ken Seitenschiff befindet sich eine Niko­lauskapelle aus dem 15./16. Jh. mit 15 Fres­ken, die Szenen aus dem Leben des hl. Niko­laus von Myra darstellen.

Der Legende nach hatte sich ein Merowin­gergraf namens Huno mit seiner Gattin Huna hier niedergelassen. Huna nahm sich der Armen und Kranken an und wusch am Brun­nen die Wäsche. Sie wurde nach ihrem Tode als „Heilige Wäscherin“ verehrt und es entwi­ckelte sich alsbald eine Wallfahrt.


Das mittlere Fenster im Chor zeigt Jakobus und Huna als Kirchen­gründerin. Im rechten Seitenschiff hängt ein Gemälde, das Jako­bus zeigt, wie er auf dem Weg zum Martyri­um noch seinem Denunzianten vergibt.


Blick von Hunawihr zurück auf die drei Burgruinen oberhalb von Ribeauvillé


Wir kommen zum nächsten touristischen Städtchen Riquewihr / Reichenweier. Es ist ein Ort wie aus dem Bil­derbuch mit intakten Fachwerk­häusern, Stadtmauern und Tor­türmen. Erste Stadtbe­festigung von 1291, zweite um 1500. Stadt­recht seit 1320. Von 1324 bis 1789 war Riquewihr im Besitz der Grafen, später Her­zöge von Württemberg-Mömpelgard.

Die Bilder vom Besuch im Ort sind auf einer eigenen Seite.


Bis nach Kaysersberg sind noch einige Rebhügel zu bezwingen.


Die Weinlese ist in vollem Gang.


Ein langer Abstieg bringt uns zurück in die Ebene. Der Ausblick ist fantastisch.


Das heutige Etappenziel: Kaysersberg


  Barr - Châtenois

Kaysersberg