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Die Weisse Mutter Gottes fungiert hier als Schutz­patronin des ein­drucks­vollen Gottes­hauses, das auf Sancho III zurückgeht. Ursprünglich (12.Jh.) war hier der grösste, von den Tempel­rittern betreute, Klosterkomplex am Jakobsweg in Kastilien. Es ist wenig übrig geblieben, aber auch das ist immer noch sehr eindrucksvoll.

In der Jakobskapelle (Santiagokapelle) befindet sich in einer Nische die Figur der Virgen de las Cantigas. Sie ist heute als Maria la Blanca bekannt und wird, wegen vieler Wunder die sie bewirkt hat, verehrt.


Die Kirche aus dem 12. Jh. zeigt den Übergang von der Romanik zur Gotik. Das Eingangsportal weist bereits einen leichten Spitzbogen, statt Rundbogen auf. Die, wie in der Romanik üblich im Portal integrierte Tympanon Darstellung, ist losgelöst vom Portal, darüber als zweireihige Figuren Kolonne ausgeführt.

Typanon Detail: Jesus und Evangelisten
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Detail des Tympanons: Jesus und Evangelisten


Der Hochaltar ist der Gottesmutter gewidmet. In vielen Bildern wird ihre Lebensgeschichte dargestellt

Altar Detail: Aus dem Leben Mariens
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Detail von Altar: Szenen aus dem Leben Mariens


Diese Marienfigur hat Alfons X., den Weisen, zu den Marien­gesängen „Cantigas de Santa Maria“ angeregt, die er entweder initiierte oder an denen er sogar selbst mit­arbeitete. Die Marienfigur lockte nach Bekannt­werden ihrer Wunder*) zahlreiche Pilger an, dadurch verlegte sich die Streckenführung des Jakobswegs innerhalb kurzer Zeit zu Ungunsten Arconadas.

*) wundersame Heilungen


Die Marienfigur befindet sich heute in der Santiago-Kapelle aus dem 16. Jahrhundert, in der sich auch drei gotische Sarkophage befinden, einer davon mit den Gebeinen des 1247 gestorbenen Infanten Don Felipe, Bruder von Alfons X.