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Erstmals wird die Gemeinde in einer Urkunde aus dem Jahr 840 erwähnt. Giswil war ein Meierhof des Klosters "Hof" in Luzern, das vom Kloster Murbach im Elsass gegründet wurde. Für das Tal Obwalden war es auch Sitz der klösterlichen Verwaltungsbeamten.

Die Deutschschweiz samt dem Elsass gehörte bis Ende des 12. Jh. zum Herzogtum Schwaben.

Im 13. Jahrhundert gelang es den Freiherren von Wolhusen, Meieramt und Vogtei zu vereinigen und sie der Kontrolle des Abtes weitgehend zu entziehen. Murbach verkaufte daher 1291 alle seine Territorien in der heutigen Schweiz an die Habsburger.

Im Talboden von Giswil sind zahlreiche mittelalterliche Holzbauten zu bewundern. Das vermutlich älteste Haus (Schrotenmatt) wurde 1467 erbaut.

Wegen seiner günstigen strategischen Lage besass Giswil einst drei Burgen:


Pfarrkirche St. Laurentius in Giswil

Die Pfarrkirche St. Laurentius steht auf dem ehemaligen Burghügel der Hunwil. Die Burgruine lieferte einen Grossteil des Materials für den Neubau der Pfarrkirche, der 1635 eingeweiht wurde. Unmittelbar daneben liegt die Beinhauskapelle St. Michael, die in den Jahren 1657 bis 1661 erbaut und 2001 renoviert wurde.


Burgruine Rudenz

Zwischen Brünigbahn und Brünigstrasse findet man noch die Burgruine Rudenz, den ehemaligen Sitz derer von Rudenz.


Burgruine Rosenberg in Giswil

Die Überreste einer dritten Burg stehen im Kleinteil zwischen der Kapelle und dem Hotel Alpenrösli. Sie stammen von einem Meierturm des Benediktinerstifts Luzern-Murbach. Seit dem 17. Jahrhundert wird sie Rosenberg genannt und ist die älteste Giswiler Burg.