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An unserem ersten Pilgertag regnet es und so sollte es für die nächsten vier Tage bleiben. Der viele Regen sorgte auch für entspre­chendes Hochwasser!


Unser Pilgerweg beginnt an der neuen Altstadt­brücke, über die der polnische Jakobsweg in den Ökumenischen Pilger­weg mündet. Vom Ufer der Neiße führt dieser dann entlang eines alten Kreuz­weges bis zum Heiligen Grab und von dort gerade­wegs aus der Stadt hinaus.

Das Foto ist vom Vortag - ohne Regen!


Der Weg ist ausgezeichnet beschildert. Nach der Stadtgrenze folgen wir teils auf Radwegen den Schildern bis nach Ebersbach.


In Ebersbach treffen wir Bernhard, der den Begleitbus hierher­gebracht hat.

Wir kommen gerade rechtzeitig zum Kirchen­kaffee und stärken uns bei Kaffee, bzw. Tee und Kuchen. Danach zeigt uns der freundliche Pfarrer seine Kirche.


Die Ebersbacher Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist der Heiligen Babara geweiht. Die Reformation, die um 1525 in Görlitz ihren Einzug hielt, hat auch in Ebersbach nicht Halt gemacht.

Interessant ist die einzelstehende Säule im Kirchenschiff. In einer Wandnische steht eine moderne, dem gotischen nachempfundene Barbara mit Turm.


Die Leidensgeschichte Christi und seine Himmelfahrt, dargestellt an der Brüstung im Chor.


Blick zurück auf das Ebersbacher Kirchlein.


Aus dem Ort führt ein wenig befahrenes Strässlein bergan nach Liebstein. Auf Feldwegen verlassen wir Liebstein mit Weitblick in Richtung der Königshainer Berge. (Siehe auch Titelbild ganz oben)


Der sanfte Aufstieg im kleinsten Gebirge Deutschlands - den Hochstein - beginnt in einem Wald,...


... führt zu bizzaren Grantifelsen...


...und zur Hochsteinbaude. Dort kann man ein einfaches und günstiges Pilgermahl zu sich nehmen.


Der Weg bergab führt wieder sehr schön durch den (nassen) Wald.


Der Markierung folgend, kommen wir Pilger wieder aus dem "Gebirge" heraus nach Arnsdorf.


In der Arnsdorfer Kirche, geschützt vom Regen, halten wir eine kurze Rast.


In der Pfarrscheune ist eine gemütliche Herberge eingerichtet.


Wir verlassen die Arnsdorfer Kirche. Der Weg führt weiter über die Heidehäuser nach Döbschütz entlang kleiner Strassen, wo uns das Büsslein erwartet.

Übernachtet haben wir in Weissenberg. Da wir im Regen nicht viel von Weisenberg gesehen haben, hier einige Schön­wetterfotos aus dem Internet.



Hauptplatz von Weissenberg mit Rathaus.


Bekannt ist Weissenberg für die Pfefferkuchen.

Die Pfefferküchler fertigen für alle Feste des Jahres und des Lebenslaufes spezielles Gebäck aus Mehl, Honig und vielen Gewürzen.