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Figeac von Oben

Am frühen Morgen sind wir von unserem Quartier in Figeac losmaschiert, zunächst am Fluss entlang. Doch schon bald führt der Weg bergauf und wir konnten Figeac von oben bewundern.


Obelisk

Dieser markante Obelisk "Aiguille de Cingle" stammt aus dem 13. Jh. Die Obelisken dienten dazu, die Grenzen der Abtei Figeac abzustecken.


Steinhütte im Feld

Solche Steinhäuser gibt es hier viele. Sie dienten den Feldarbeitern als Zufluchtsort bei Gewittern.


Esel

Neugierig blicken die Esel auf die fotografierenden Pilger.


Faycelles Faycelles, Platz vor der Kirche

Der Ort Faycelles ist erreicht. Hier gönnen wir uns eine Pause und besichtigen die Kirche.

Jakobus ist omi­präsent! Diese Holz­statue steht in der Kirche.


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Damit das mittlere Glasfenster im Chor der Kirche von Faycelles so schön leuchtet, musste ich ein wenig tricksen (zwei Fotos). Links vorne übrigens steht die Figur der Hl Thérèse von Lisieux.


Immer wieder sehen wir die typischen Steinhäuser.


Noch ein km bis zur Mittagsrast in Beduer



Am Platz vor der Kirche unter schattigen Bäumen hielten wir unser Mittagspicknick.


In Beduer verliessen wir den GR 65 Pilgerweg und wanderten auf der Wegvariante 651 wieder ins Célé Tal.


An manchen romantischen Schlösschen vorbei ...


Einmarsch in Corn Ortstafel von Corn

... kommen wir nach Corn.


Kirchenturm von Corn Kirche von Corn

Zeit für eine kurze Kirchen­besichtigung.


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Rechts vorne begrüsst uns die Hl. Thérèse von Lisieux.

Wir haben schon lange keine mehr gesehen.


Entlang dem Fluss führt der Weg über Ste. Eulalie durch Buchswälder zum Ziel nach Espagnac.


Espagnac


Zwischen 1130 und 1140 gründete ein Wandermönch ein erstes Kloster in Espagnac. Bereits 1160 wurde es im Krieg mit England zerstört. Im Jahr 1211 wurde durch die Priorin Elisabeth ein Augustiner-Nonnenkloster gegründet. Eine Kirche und mehrere Gebäude entstanden am linken Ufer des Célé. Dieser Platz stellte sich aber als ungeeignet heraus, er wurde mehrfach überflutet. Um 1624 ließ Hebrard Aymeric Saint-Sulpice, Bischof von Coimbra (Portugal), neue Gebäude errichten. Diese wurden am 16. Mai 1293 offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Auf Geheiß des Bischofs wurde die Abtei der Heiligen Jungfrau geweiht. Sie trägt den Namen Val-Paradis d'Espagnac. Die Glaubensgemeinschaft der Nonnen blieb fast zehn Jahrhunderte aktiv, bis das Kloster 1792 in der Französischen Revolution aufgelöst wurde.


Im ehemaligen Kloster ist eine Herberge untergebracht. Davor steht eine riesige hölzerne Jakobusstatue neueren Datums.