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Apenzellerweg
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Gontenbad

Von Appenzell (785m) führt der Weg über den Lands­gemeindeplatz am ehemaligen Kapuziner­kloster vorbei und biegt dann nach rechts ab. Über die Gasse der Sandgruppe gelangt man zur Umfahrungs­straße, der man aber nur wenige Minuten entlang geht.

Dabei führt der Weg an einem großen Lager­gebäude des berühmten Appen­zeller Käses vor­über. Gleich danach biegt die Route auf einen schönen Fußweg ab, der durch ein Wiesen­tälchen dem Kau­bach entlang aufwärts nach Gontenbad (895 m) führt. Nachdem das dortige Kurhaus 1907 abgebrannt war, ist das Bad fast in Vergessenheit geraten. Mit einem neuen Natur-Moorbad wird nun wieder eine Reaktivierung des Kur­wesens angestrebt.

Wir freuten uns über die sanften Wiesen, die in einer Hochtalmulde liegen. Hier beginnt auch der Barfusspfad, der aber nicht nur durch samtige Wie­sen sondern auch durch einige Moorfelder führt.


Gonten

In Gonten befand sich im Spätmittelalter eine Kapelle, die der heiligen Verena geweiht war. Die Pilgerroute führt durch den Ort.


Kronberg

Der Kronberg begleitet uns jetzt

Auf dem Kronberg befindet sich eine Jakobskapelle, die ich bei anderer Gelegenheit besucht habe.


Barfussweg mit Kronberg

Ist das nicht ein herrlicher Weg? Fast schwebt man über die Wiese dahin.


Kurhotel Jakobsbad

In Jakobsbad führt der Weg am Kurhotel vorbei.


Kloster 'Leiden Christi' in Jakobsbad

Das Kloster "Leiden Christi" in Jakobs­bad entstand an der Stelle an der ein bereits 1687 erwähntes "bildlin passionis Christi" bestand, das besonders von den Pilgern verehrt wurde. Aus dem Bildstock wurde eine Wallfahrtskapelle und im 19. Jh. eine Klosterkirche. Das Kloster der Kapuzinerinnen ist heute durch seine Kräuterapotheke bekannt.

Nach dem Kloster Leiden Christi führt der Weg (als Besinnungsweg) zunächst als Fahrweg, dann aber als Wiesenpfad oder Waldweg über die Berg­weiden von Studen (950 m) und Unter-Lauftegg (1000 m) aufwärts.


klassizistische Kirche 'Leiden Christi' in Jakobsbad


Urnäsch

Bald kommt man durch einen kleinen Waldtobel — zugleich die Kantonsgrenze zwischen Inner- und Außerrhoden — auf die waldfreien westlichen Hanglagen mit schönen Ausblicken über das Tal der Urnäsch. Vom Chräghof (923 m) geht man auf der Zufahrt einiger Bergbauernhofe über Heumösli (888 m) talwärts zur Strassenbrücke, über die man den Bahnhof und den Ortskern von Urnäsch (832 m) erreicht.


Urnäsch, Hauptplatz

Hauptsehenswürdigkeit von Urnäsch sind die Holzhäuser des 17. und 18. Jahrhunderts, die auch mit verschiedenen Farbanstrichen und individuell ausgeführten Giebelformen reizvoll harmonieren. Das Bild ist vor allem durch die Neugestaltung nach dem Dorfbrand des Jahres 1641 geprägt. Kirchlich war Urnäsch im Mittelalter Herisau zugehörig, hat aber seit 1417 eine eigene Kirche. Als Kirchen­patrone lassen sich ab 1518 die Apostel Philippus und Jakobus nachweisen. Die reformierte Kirche wurde nach dem Dorfbrand auf den Grundmauern des Vorgängerbaus errichtet.


Silvesterchlausbrunnen in Urnäsch

Eine Steinskulptur am Dorfplatz erinnert an das "Silvesterchlausen" mit großen Schellen.


Blick vom Tüfenberg zum Bodensee

Nach Urnäsch geht es steil bergauf  auf die sonnigen Hanglagen von Buechen. Bei einem schönen Berghof zeigt die Markierung auf den Beginn eines Wiesen­pfads, der zunächst fast eben, dann aber steiler aufwärts zum bewaldeten Höhenrucken führt.

Bald nähert man sich auf zumeist unbewaldeten Hängen dem Tüfenberg. Beim Aufwärtsgehen weitet sich die Aussicht, die zunächst vom Säntis beherrscht wird.

Hier muss man mit einem guten Orientierungssinn und einem guten Blick für gelbe Markierungen ausgestattet sein, um den Weg zu finden.

Am Tüfenberg wird bei 1135 m. ist der höchste Punkt der Wanderroute erreicht. Von hier aus blickt man nordwärts zum Bodensee und zu den unzähligen grünen Kuppen am nordwestlichen Alpenrand.

Danach geht es über die Alpe Fohlenweid (1113 m) auf Wirtschaftswegen und Wiesenpfaden über den kleinen Sandsteinrücken Fuchsstein gemütlich abwärts ins Dorf Schönengrund (841 m).


Schönengrund

Schönengrund ist mit 500 Einwohnern die kleinste Gemeinde des Kantons Appenzell-Ausserrhoden. Das Straßendorf mit seiner 1720 erbauten reformierten Kirche wurde im Jahr des Kirchenbaus eine selb­ständige Gemeinde. Beim ersten Blick auf das Siedlungsbild sieht es so aus, als gehörten auch die Häuser nördlich des Tüfenbachs zum Dorf. In Wirk­lichkeit bildet der Bach die Kantonsgrenze von Appenzell-AR und St. Gallen. Die Häuser der anderen Talseite gehören zum st. gallischen Dörfchen Wald innerhalb der Gemeinde St. Peterzell.


Jakobsweg vom Weiler Rüti nach St. Peterszell

Der Weg führt über den Weiler Rüti nach St. Peterszell.


St. Peterszell

Das erste was man von St. Peterszell sieht ist eine eine moderne (1964), reformierte Kirche mit einem markanten frei stehenden kubischen Glockenturm.

Dann führt der Weg hinunter in den kleinen Ort mit dem ehemaligen Kloster.

Der Name St. Peterzell erinnert an ein bereits im 12. Jahrhundert bestehendes kleines Kloster, das als cella Sancti Petri der Abtei St. Johann im Toggenburg gehörte. 1555 wurde es eine Propstei des Klosters St. Gallen. Der Ort war seit jeher ein ge­schätzter Stützpunkt am Pilgerweg nach Einsiedeln. Die heutige Kirche wurde 1721-23, der Klosterbau 1763-64 erbaut. 2004-05 erfolgte eine Gesamtrestauration. St. Peterzell verfügt auch über mehrere sehenswerte Profan­bauten aus dem 17.-19. Jahrhundert.

Ein Blick in die Kirche Sankt Peterszell


Landgasthof Schafle

Der Landgasthof Schafle ist das älteste Wirtshaus am Ort. Hier befand sich im Untergeschoss die Kellerei der früheren Propstei, im ersten Ober­geschoss war die Gerichtsstube.

Hier haben wir übernachtet.


In St. Peterszell mündet der Appenzellerweg in den Jakobsweg der von Rorschach Richtung Einsiedeln führt. Daher geht es ab hier mit der Wegmarkierung "4" weiter.