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Die ehemalige Kloster­kirche St. Jakob in Regens­burg wurde im 11. Jh. von irischen Benedik­tiner­mönchen errichtet. Da die irischen Mönche im Volksmund Skoten genannt wurden, wird die Kirche bis heute auch Schottenkirche genannt. Nach mehreren Umbauten wurde vor 1200 die noch heute vorhandene Kirche vollendet. Sie zählt zu den Hauptwerken der romanischen Architektur in Süddeutschland. Noch im 13. Jahrhundert arbeiteten irische Steinmetze in Regensburg.

Das berühmte Nordportal von St. Jakob, bekannt als "Schottenportal", zählt zu den bedeutendsten romanischen Baudenkmälern Deutschlands.

Heute dient das Kloster als Priesterseminar. An Sonntagen um 14:00 (vom 1. April bis 31. Oktober) gibt es sehr interessante und empfehlenswerte Führungen durch das Gotteshaus. Details dazu


Türme der Schottenkirche Regensburg

Die Türme der Schottenkirche, vom Bismarkplatz aus gesehen


Westfront St. Ulrich

Die Westfront


gschütztes Schottenportal

Das Langhaus mit dem berühmten Schottenportal. Aus Schutz vor weiterer Zerstörung durch schädliche Umwelteinflüsse (Autoabgase) hat man es mit einem Glasvorbau versehen.


Schottenkirche Innenaufnahme

Das fast tausendjährige Kirchenschiff

Romanische Christusfigur, links Maria, rechts Johannes


der Mönch Rydan

Der Mönch Rydan mit dem Schlüssel und dem Türbalken. Diese romanische Plastik befindet sich rechts neben dem Eingangstor (Schottenportal) im Inneren der Kirche. Der Balken ist genau auf der Höhe des richtigen Balkens. Selbstverständlich gibt es dazu eine Legende.


Text

Das weltberühmte Schottenportal mit beeindruckender Bildsprache aus dem Mittelalter. Dafür gibt es heute mehrere Deutungen.

Detail aus dem Schotten­portal

Für weitere Details berühren Sie mit der Maus im obigen Bild das Tympanon und die Figuren links und rechts.


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Gertrud

Auf der Suche nach Gertrud:

Als Gertrud von Supplinburg das erste Mal in Regensburg weilte, gab es das Schottenkloster schon. Sie hat es sicherlich kennen gelernt.

Als ihr zweiter Mann Heinrich Jasomirgott das Herzogtum Bayern an ihren Sohn (Heinrich der Löwe) aus erster Ehe abtreten musste, wurde Jasomirgott mit der zum Herzogtum erhobenen Ostmark belehnt. Heinrich holte die 'Schotten-Mönche' aus Regensburg für ein neues Kloster, das er vor der neu gewählten Hauptstadt Wien errichten liess. Im Wiener Schottenkloster befindet sich auch die letzte Ruhestätte vom Stifter Heinrich Jasomirgott.

Im Regensburger Schottenkloster ist Gertrud nicht begraben. Vielleicht bei ihrem zweiten Ehemann im Wiener Schottenkloster?