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So idyllisch präsentiert sich kurz nach Grein der Donauradweg. Für das absolute Glücksgefühl fehlt nur noch eine Brise Rückenwind.


Der Donauradweg vom Schiff aus gesehen.


Am rechten Donauufer erreicht man bald das etwa 300 Jahre alte Gasthaus am Hößgang. Es war immer Gasthaus. Um 1990 wurde der Betrieb einge­stellt und das Haus ist bis 2006 immer mehr verfallen.

Drei Jahre haben die Renovierungs­arbeiten gedauert. Seither  ist es wieder geöffnet und ein beliebter Radler­treff.


Der Ort Struden liegt auf der linken Donauseite.


Bei Struden liegt die weitgehend wieder aufgebaute Burgruine Werfenstein. Durch die vorspringende Lage der Burg war es möglich, den Verkehr am Fluss weithin zu kontrollieren. Von der mittelalterlichen Bausubstanz sind nur der Turm sowie Teile der 2 m dicken Ringmauer erhalten.


Stefan und die Burg Werfenstein


In früheren Zeiten hatten flussabwärtsfahrende Schiffsreisende bei der Kirche St. Nikola die Gefahr der Wirbel und Strudel der Strecke um Grein und Struden gerade hinter sich gebracht, und sind auch bei der etwa im 13. Jahrhundert erbauten Burg Werfenstein und der Burg Pain aus dem 12. Jahrhundert vorbeigefahren, welche die Durchfahrt mit Ketten sperren konnte. Sie wurden dann gerne von Nachen auf dem Wasser aufgesucht und von deren Insassen um eine Spende für den heiligen Nikolaus gebeten. Damit wurden auch das Spital und die Bestattung von christlichen Verunglückten bezahlt.


Am Donauufer gegenüber von St. Nikolas lädt ein Sandstrand ein, die Füsse im Wasser abzukühlen.


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Donauradweg