Nepomuk Sammlung Schweiz

Schweiz

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Nepomukstatue in Andermatt

Seit über 300 Jahren steht in Andermatt eine Nepomokstatue. Sie wurde 2014 renoviert und in einem Metall-Glas Kasten bei der Nepomukbrücke über die Unteralpreuss aufgestellt.

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In der gedeckten Holzbrücke über die Reuss bei Bremgarten steht dieser wunderschöne Nepomuk, kaum beachtet in einer kleinen Kapelle. In der Kapelle vis à vis befindet sich die hl. Agathe.

seine Brücke 

seine Kapelle 


Färnigen ist die letzte Siedlung auf dem Weg zum Sustenpass. Die Kapelle ist dem heiligen Johannes Nepomuk geweiht und birgt einen prächtigen Altar aus der Werkstatt des Urner Altarbauers Lukas Regli um 1780. Leider fehlen die barocken Statuen. Sie wurden im 19. Jahrhundert durch Schnitzfiguren aus dem Tirol ersetzt.

Bilder: Andrea Caluori

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Bild von der Kapelle mit Alpabzug (Quelle: Luzerner Zeitung)


Dieser Nepomuk steht in der barocken Klosterkirche von Fischingen (CH). Ernst blickt er auf sein grosses Kreuz.


Im Schweizer Kanton St. Gallen, in der Kirche von St. Peterszell am Appenzellerweg, dem Verbindungsstück des Österr. und des Schweizer Jakobswegs steht dieser Hl. Aloisius. Er sieht dem Nepomuk so ähnlich und hat sich deshalb in meine Nepomuksammlung verirrt.


Im Rheintal in der kath. Kirche in Ilanz (GR) steht dieser Nepomuk am linken Seitenaltar.


Der Jakobsweg von Rapperswil nach Einsiedeln führt über den Etzel und kurz danach auf der "Tüfelsbrugg" über die Sihl. Dort wacht Johannes Nepomuk über die Pilger.

Detail 

Die Tüfelsbrugg 

Im Zuge der Verstärkung der Brücke im Jahre 1794 wurde die Kapellennische mit der Statue des hl. Nepomuk von Babtist Babel eingerichtet.


Er steht genau an der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland in Laufenburg auf der Rheinbrücke. Wenn er auf die Pflästerung der Brücke blickt, wähnt er sich in "Schilda", konnten sich doch die Schweizer Politiker nicht einigen, ob und wie die Pflästerung der deutschen Seite fortgesetzt werden soll. Da liegt jetzt Kies! (Stand 2009) Doch sehen Sie genauer hin. Lächelt Nepomuk etwa? Gequält?

Seine Brücke 

Im Jahr 2010 gelang die Sensation, die Laufenburger links und rechts vom Rhein konnten sich nach 2 Jahren Streit auf eine einheitliche Pflästerung einigen!

Nepomuk lächelt wieder zufrieden!

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Die spätbarocke St. Remigius Kirche  in Mettau (Kanton Aargau) beherbergt diesen Nepomuk.


Am Jakobsweg von Schmerikon Richtung Einsiedeln, bald nach der Überquerung der Lindth vor dem Ort Tuggen steht die Linthbordkapelle. Am linken Seitenaltar ist die Apotheose des Nepomuks samt Brückensturz dargestellt.


In der Pfarrkirche Hll. Erhard und Viktor in Tuggen steht am Hauptaltar rechts oben eine Nepomukstatue.
Foto: Jürg Wyrsch

Bild vom Hauptaltar und den Seitenaltären in der barocken Kirche 


In Dornach bei Basel steht dieser Nepomuk auf der Brücke über die Birs.

Es ist eine Kopie. Das Original (rechts), das den Brückeneinsturz von 1813 überlebt hat, befindet sich im Dornacher Heimatmuseum.


Wem gehört der Nepomuk auf der Brücke über die Birs? Der heilige Nepomuk wurde zwar der Kirche Dornach (SO) gespendet, stand aber auf Reinacher Boden im Kanton Basel-Land. Kein Problem, bis der Kanton Solothurn 1939 beschloss, dass das barocke Kunstwerk im Heimatmuseum von Dornach besser aufgehoben sei. Auf die Brücke stellte man eine Kopie. Das ging den Reinachern zu weit. Sie forderten «ihren» Nepomuk zurück. Der Streit wurde erst 1940 beigelegt und die Gemeinde Reinach trat offiziell von ihrem Anspruch auf den Brückenheiligen zurück. Ganz vergessen konnten die Reinacher die Geschichte bis heute nicht. Der Gemeindepräsident von Reinach sagt: «Wir teilen die Figur mit Dornach.» Und der Dornacher Gemeindepräsident entgegnet augenzwinkernd: «Auf jeden Fall schaut Nepomuk zu uns nach Dornach hinüber. » Neu involviert ist die Gemeinde Aesch (BL). Seit einer Umzonung 1971 steht Nepomuk auf ihrem Gebiet. Die Gemeindepräsidentin von Aesch verrät dem Baslerstab, dass sie sich manchmal ein Spässchen erlaube, wenn sie an der Statue vorbeikomme – sie bezeichnet die Figur als «Wahrzeichen von Dornach auf Aescher Boden».

Mitten auf der Rheinbrücke bei Kaiserstuhl steht dieser Nepomuk genau auf der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz.

Im Hintergrund auf deutscher Seite sieht man das Schloss Rötteln, Hohentengen. Die Burg, auch "Rotwasserstelz" genannt, stammt aus dem 12. Jahrhundert. 1185 wird ein Ludwig von Rötteln, der im Dienste der Herzöge von Zähringen stand, urkundlich erwähnt. Die Burg wurde im 18. Jahrhundert zum Schloss umgebaut und ist seit 1803 in Privatbesitz.


In Klingnau an der Aare steht der heilige Nepomuk direkt beim süd-östlichen Eingang in das Städtchen auf der Brücke über den ehemaligen Wehrgraben. Zweimal haben ihn rasante Verkehrsteilnehmer schon vom Sockel gestossen. Das ist ihm gar nicht gut bekommen. Deshalb steht das ramponierte Original (rechtes Bild) jetzt im Gemeindehaus und auf dem Brücklein steht eine Kopie (linkes Bild).


Nepomukstatue St. Ursanne

Auf der mittelalterlichen Brücke über die Doubs in St. Ursanne im Jura steht eine Nepomukstatue. Im Sockel ist das Wappen von St. Ursanne.

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Die Originalstatue von St. Ursanne steht in einem kleinen Museum beim Kreuzgang im ehemaligen Kloster Saint Ursanne.


Wer von Jestetten (D) über die gedeckte Holzbrücke (Zollbrücke) zur Klosterinsel Rheinau fährt, findet diesen modernen Nepomuk auf der linken Seite am Ende der Brücke.


Beim Treppenaufgang zum Kloster Marienberg in Rorschach steht links (von vorne gesehen) Johannes Nepomuk, rechts daneben Karl Borromeo, beide in Stein gehauen.

Hier ein Bild vom Treppenaufgang


In Baden bei Zürich (Aargau) steht dieser Nepomuk bei der alten Holzbrücke über die Limmat.

So wie in Konstanz (Nepomuk vor St. Stephan) war auch hier Graf von Trautmannsdorff der Auftraggeber.

In Baden bei Wien steht sein Amtskollege in der Gutenbrunnerstrasse bei der Brücke über den Mühlbach.

Sie ahnen nichts von einander - aber neigen sich die Köpfe zu.

Ob sie mal tauschen wollen?