Die Abenteuer des Johannes Nepomuk aus Ober St. Veit

"Ei, was für eine herrliche Aussicht. Da ist es also - das Meer - nun gut, es ist zwar nur eine Bucht, aber was für eine." Grosse und kleine Schiffe fuhren unter seiner Brücke durch. Er konnte im nahe gelegenen Fährenhafen zusehen, wie eine Fähre nach der anderen ein und ausfuhr. Und er blickte hinüber zum Opernhaus. Am Abend strengte er sich immer  an, er wollte die Musik hören, aber er hörte nur Verkehrslärm.

Ja der ewige Lärm war lästig. Wo blieben die Ober St. Veiter Vöglein, die ihm so manches Lied vorzwitscherten und sogar manchmal auf seinem Kopf Platz nahmen.

"Na ja, das habe ich mir anders vorgestellt"  denkt Nepomuk und ein paar Salztropfen rinnen an ihm hinunter. Er beschliesst, an einen ruhigeren Ort zu ziehen - er dachte an eine richtig alte Brücke, so eine tausend-jährige Brücke über einen richtigen Fluss.

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