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Das Kloster Gnadenthal an der Reuss bei Niederwil im Kanton Aargau ist seit 1894 eine Pflegeanstalt und nennt sich "Reusspark". Vom 13. Jahrhundert bis in die Mitte des 19. Jh. war es ein Zisterzienserinnen Kloster.

Auf dem First der Kapelle erhebt sich ein achteckiger Dachreiter mit markanter Zwiebelhaube.

Werfen sie einen Blick nach
rechts und nach links


Die barocken Altäre der Kapelle


Am Altarbild kniet der Gründer der Zisterzienser, der hl. Bernhard von Clairvaux, vor der Gottesmutter Maria.

Zum Vergrössern auf das Altarbild klicken; auch die beiden Heiligen links (Karl Borromäus) und rechts (Rochus), beide sind Pestpatrone, lassen sich anklicken!


Der schlichte Kreuzgang wird für Ausstellungen genutzt.


Der Innenhof des Kreuzgangs wird von original erhaltenen Gebäuden umschlossen.


Der Eingang ins Pflegeheim, ein moderner Zubau. Durch ihn gelangt man zur Kapelle und zum Kreuzgang. Im ehemaligen Refektorium ist ein Museum untergebracht.

Erhalten geblieben ist noch das Äbtissinenzimmer mit einem Mariahilfbild.


Der Frauen-Konvent wurde ab 1297 vom Zisterzienser Kloster Wettingen wirtschaftlich und seelsorgerisch betreut. Die frühe Geschichte des Klosters ist verbunden mit Agnes von Ungarn aus dem Geschlecht der Habsburger.

Agnes von Ungarn
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Sie war die Tochter und das ältestes Kind des deutschen Königs Albrecht I. Sie heiratete den ungarischen König Andreas III. Königin Agnes von Ungarn plante Gnadenthal in ein Klarissenkloster umzuwandeln, wofür sie vom Bischof in Konstanz auch die Genehmigung erhielt. Doch nach dem Mord an ihrem Vater, König Albrecht I., im Jahr 1308 änderte sie ihre Pläne und widmete sich stattdessen ganz dem Kloster Königsfelden bei Windisch, das ihre Mutter gegründet hatte (Klarissinen- und Franziskaner Kloster.) Daraufhin übernahm Gnadenthal 1310 die Ordensregeln der Zisterzienser.