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Schlusswanderung auf die Belchenfluh (1098m), Leitung Yvonne Z.
6. Oktober 2012
Bericht und Fotos: Gerhard

Am frühen Morgen brachte uns die SBB nach Olten. Nach dem Kaffeehalt gleich beim Bahnhof wanderten wir gemächlich beim Stadtgarten und dem Friedhof vorbei, zu den letzten Häusern von Olten und zum Wald hinauf. Im Wald führte der Weg leicht ansteigend zuerst zur Rumpelhöhi.

Hier erwartete uns ein erster Ausblick auf die bereits herbstliche Gegend.


Nach einem weiteren Aufstieg über Wurzelpfade erreichten wir die Homberglücke, wo ein winziges Schutzhäuschen steht.


Homberglücke

Homberglücke


Gämsen

Gämsen


Gams

Kurz nach der Homberglücke entdeckten wir Gämsen im Gelände. Sie waren offensichtlich nicht daran interessiert fotografiert zu werden.


Über einen aussichtsreichen Wiesenpfad wanderten wir weiter wieder leicht abwärts zwischen den Truppenübungsplätzen Erli und Spittelberg zum General Wille Haus (Truppenunterkunft 1. Weltkrieg).


Panoramablick
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Knapp vor dem General Wille Haus gönnten wir uns eine Pause mit Ausblick



Auf einer alten Militärstrasse aus dem 1. Weltkrieg ging es leicht ansteigend weiter unter die Belchenfluh.



Hier haben Schweizer Soldaten, die hier im ersten Weltkrieg die Grenze bewachten, ihre Spuren hinterlassen - schön nach Kantonen getrennt!


Steinstufen führen zum Gipfel. Wir erfreuten uns an der schönen Aussicht auf Vogesen, Schwarzwald und die Alpen.


Panoramablick
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Die Belchenfluh liegt 1098müM. Für den Panorama­blick Richtung Norden auf das kleine Foto klicken!


Das "Belchen-Dreieck" am südlichen Oberrhein mit dem Schwarzwald-Belchen, dem Schweizer Belchen (Bölchen, Belchenfluh) und den Vogesen-Belchen (Ballon d`Alsace) hat wohl den Kelten für die Zeit­messung und Orientierung des Menschen gedient. Die Gestirne, insbesondere Sonne und Mond, sind dabei die Zeiger, die Landschaft ist das "Zifferblatt" einer topographisch- astronomischen Uhr. Die markanten Berge dienen als Merkpunkte für die Extrem­stände bzw. Anfangs­punkte der Gestirne an den kalendarischen Richttagen. Mit wenigen Ausnahmen tragen die "Ziffern" denselben Namen: Belchen oder Ballon (Belenus = keltisher Sonnengott) als Visierpunkte der Sonnen­stände und Blauen als Merkpunkte der Mondstände. So kann man z. B. auf dem Ballon d'Alsace stehend, an den Tagundnachtgleichen den Sonnen­aufgang über den Badischen Belchen beobachten, und am 21. Dezember, der Winter­sonnenwende, ist er über dem Belchenfluh zu sehen. Ausserdem bietet der Belchen eine fantastische Aussicht auf die Alpen, den Schwarzwald und die Vogesen.

Nach der Mittagspause stiegen wir durch Wiesen und Wald über die Gwiedem­höchi und Wüesthöchi zur Höhenklinik Allerheiligenberg ab.

Bei der Bergwirtschaft Aller­heiligenberg genossen wir einen feinen Weissen (Danke Yvonne!).


Der letzte Teil des Abstiegs führte uns durch die wunderschöne Tüfelsschlucht (lt. Yvonne die schönste Schlucht der Schweiz) nach Hägendorf.

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