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Wanderung vom 25. Juni 2011

5,5 Stunden, Aufstieg 744 Meter – Abstieg 1001 Meter

Bericht: Heike, Fotos: Heike, Margrit

Neun Wanderlustige vom Sportclub treffen sich Samstagmorgen im Zürcher HB zur Tour unter der Leitung von Walter Z. – Lisbeth steigt erst in Zug ein. Das Wetter verspricht gute Verhältnisse zum Wandern.

Von Sattel (800 m.ü.M.) aus bringt uns die erste Drehgondelbahn der Welt in 8 Minuten auf den Mostelberg. Die Gondel dreht sich ganz langsam. So können wir auf alle Seiten ins Tal schauen – sehr interessant.

Im Bergrestaurant stärken wir uns mit Ovomaltine, Schokolade, Kaffee. Damit haben wir uns Mut angetrunken, denn den benötigen wir bald.

Hängebrücke über das Lauitobel

Wir „testen“ die 374 m lange Hängebrücke, die längste Hängebrücke von Europa. Sie überspannt das wildromantische Lauitobel in einer Höhe von 50 Metern. Diese Brücke probiert unsere Gruppe geschlossen aus - hin und zurück.


Haggeneggkapelle

Es geht gemächlich in die Höhe. Bald legen wir auf einer Bank eine Trinkpause ein mit Blick auf die Mythen und den Urner See. Der Blick auf die Mythen begleitet uns heute fast den ganzen Tag, wie schön!

Bald erreichen wir die Haggenegg mit der schönen, restaurierten Kapelle westlich des Kleinen Mythen auf 1400 m ü M. Der Haggen­pass war einer der wichtigsten Pilgerpfade nach Maria Einsiedeln. Auch in der Haggenegg Kappelle sehen wir eine Schwarze Madonna (erstes Foto).

Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Kopie des berühmten Mariahilfbilds von Lucas Cranach (zweites Foto).


Marienstatue Mariahilfbild (Kopie)
Gruppenbild mit Mythen

Und weiter geht die Wanderung: Richtung Hochstuckli, weiter nach Brüeschrainhöchi mit 1537 m ü. M., Grossbrechenstock 1659 m, der höchste Punkt heute, und leicht abwärts zum Chessiloch, wo wir auf einer schönen Wiese unsere Mittagsrast einlegen, wieder mit Blick gegen die Mythen und das Dorf Brunni.


Knabenkraut

Auf unserer heutigen Wanderung sehen wir wunderschöne Blumen, vor allem das Knabenkraut können wir immer wieder bewundern, aber auch den gelben Enzian.


Gut gestärkt geht es weiter zum Höch Tändli und Teuffeli. Walter hat gesagt, ich dürfe ruhig schreiben „Heute war ein Drecktag“! Und wirklich. Überall kommen uns die Kühe in die Quere, die den schon feuchten Boden mit ihrem Gewicht in fast unwegsame „Wanderwege“ verwandeln. Aber wir schaffen es alle. Ab und an hört man einen Aufschrei von Lisbeth oder Heike, deren Schuhe fast stecken geblieben sind im Sumpf. Schlimmer wäre ein Ausrutschen und Sturz auf den „Hosenboden“ – wir müssen schliesslich noch in den Zug und nach Zürich reisen.

Bald einmal macht uns Walter auf ein Restaurant - unterhalb – aufmerksam, wo wir einkehren werden. Im Restaurant „Nüssel“ in Nüsell 1317 m empfängt uns eine sehr freundliche Dame. Wir nehmen Platz vor ihrem Haus, (Foto) wo schon für müde Wanderer der Tisch gedeckt ist, und „fast“ alle bestellen einen Kaffee mit Schnaps – sogar Rita – sie muss ihn nötig haben ...

Bald wird der schöne Wandertag zu Ende gehen. Unser letztes Ziel ist Rothenthurm. Wir wandern auf einer Asphaltstrasse hinunter. Es beginnt etwas zu regnen, aber nur kurz. Wir haben in Rothenthurm einen guten Anschluss auf den Zug bis Arth Goldau, wo wir schon bald nach Zürich fahren können. In Zug verabschieden wir uns von Walter und Lisbeth und bedanken uns für die gute Organisation des heutigen Tages. Es war wunderschön!!!!