Lenzerheide

8. Februar 2014, ein windiger Tag
Bericht und Fotos: Gerhard

18 Skifahrer, davon 4 Langläufer traten am Samstag, den 8. Februar in aller Morgen Früh im Dunklen die Fahrt zur Lenzerheide an.

Bald schon sahen wir erste Sonnenstrahlen, die den Himmel magisch beleuchteten.


Die vier Langläufer waren schon unterwegs zur Loipe, während die Alpin Skifahrer noch auf ihre Tageskarten warteten.


Auslick von der Lenzerheide-Rothorn Mittelstation

Die Alpin Skifahrer fuhren mit der Gondelbahn zur Rothorn Mittelstation, wo es im frisch renovierten Restaurant zunächst mal einen Erfrischungshalt gab.


Gemeinsam fuhren wir Richtung Mottahütte, um mit dem neuen Sessellift zur Verbindungsgondel Lenzerheide - Arosa zu gelangen. Wir kamen nicht weit, weil die Weisshorn-Speed Bahn nicht lief. Zu starker Wind war der Grund. Nur der Schlepplift Scharmoin lief und brachte uns nach langem Anstehen wieder hinauf. Jetzt genossen wir einmal richtig die wunderbar präpariere Abfahrt bis ins Tal. Nach der Auffahrt mit der Rothornbahn 1 blieb uns nichts anderes übrig, als bei der Rothorn Bahn 2 anzustehen.

Die Gondel der Rothornbahn 2 brachte uns trotz starkem Wind (Föhnsturm) sicher auf den Rothorngipfel, von wo sich hinter der Glaswand der Bergstation ein prächtiger Ausblick bot. Fotografieren im Freien wäre sehr schwierig geworden. Bei der Abfahrt im oberen Teil war die Sicht auf die Piste wegen des aufgewirbelten Schnees zeitweise sehr eingeschränkt.


Blick vom Rothorngipfel

Gondelbahn Lenzerheide - Arosa

Wir kamen zur Motta Hütte und zum neuen Sessellift Urdenfürggli. Er brachte uns hinauf zur Verbindungsbahn nach Arosa. Die lief zwar und sah sehr eindrücklich aus, doch fürchteten wir dass sie für unsere Rückreise wegen starken Windes eingestellt werden könnte. Das war uns zu riskant und so blieben die meisten von uns auf der Lenzerheiden Seite.


Wir versuchten uns auf der Beltrametti Piste und suchten dann ein Lokal für die Mittagspause. Alles war überfüllt. Wir landeten im Selbstbedienungsteil auf der Rothorn Mittelstation und mussten um einen Platz anstehen. Diesem Ansturm war das neue Restaurant nicht gewachsen. Viel zu eng und viel zu laut war es unsere Meinung nach.


Stätzerhorn und Piz Danis

Blick auf den Piz Danis (Bildmitte) und das Stätzerhorn (rechts)

Margit und Walter, die auf der anderen Talseite waren, berichteten, dass auch dort wegen des starken Windes nicht alle Lifte in Betrieb waren.


Früher als vereinbart trafen wir uns wieder beim Car und konnten um 16:00 unsere Rückreise antreten. Ganz problemlos und ganz ohne Stau kamen wir wieder in Zürich an.