Schneehas Skiweekend 25. - 27. 01. 2008

39 Schneehasen versammelten sich an einem sonnigen Freitag um 17:00 am Parkplatz Flur und fuhren mit dem Hess Car nach Grindelwald. Wie schon im letzten Jahr waren wir wieder im Sunstar Hotel untergebracht. Nachdem die Skier in dem viel zu engen Skiraum versorgt waren, trafen wir uns beim Nachtessen und liessen uns so richtig verwöhnen. Der Abend klang an der Bar bei so manchem Tänzchen aus>

Es waren auch einige Nichtskifahrer unter uns. Zwei davon wanderten am nächsten Morgen von der Männlichen Talstation bis auf die Scheidegg und leisteten sich dann noch eine Bahnfahrt aufs Jungfraujoch (Top of Europe) und bewunderten die herrliche Aussicht. Am Lauberhorn konnten sie eifrige Schneehasen bewundern, die die Pisten unsicher machten. Ein neuer 6-er Sessellift (Honegg) führt auf den Nachbarberg des Lauberhorns, den Tschuggen. Wunderschöne Pisten führen zum Arven Grund. Leider war der Schnee etwas hart – wie das eben so ist bei gepresstem Kunstschnee.

Eiger, Mönch

Selbstverständlich wollten Einige genussvoll die Lauberhornrennpiste abfahren – nicht so ganz im Renntempo – mehr genussvoll. Andächtig standen wir an der Kante beim Hunds­schopf und blickten fassungslos hinunter. Nur ein Wahnsinniger würde hier bei vollem Tempo über die Kante springen – oder eben ein Skirennfahrer. Wir spendierten ein paar Rutscher und Bögen, um diesen Abschnitt zu bewältigen. Ruck Zuck ging es unter der Bahn durch und ganz problemlos durch das Brüggli-S, das jetzt seit neuestem Kernen-S heisst. Man muss es eben nur gemütlich nehmen. Der Zielschuss erforderte letzte Konzentration. Der ist viel, viel steiler, als man es im Fernsehen erahnen kann.

letztes Lächeln vor dem Hundschopf

Hundschopf, sieht harmlos aus am Foto

Unten beim Ziel im Häxehüsli trafen die Schneehasen – so einer nach dem anderen ein. Ein gemütlicher Ort um Pause zu machen.

Das Häxehüsli beim Ziel der Lauberhornabfahrt

Schon bald führte uns die Abfahrt vom Lauberhorn nach Interlaken Grund, von wo uns ein Bus bis zum Hotel brachte.

Während Einige ein spätnachmittägliches Nickerchen machten, sassen Andere an der Bar, tummelten sich im Pool oder schwitzten im Dampfbad.

Das Abendessen war wiederum köstlich und auch der zweite Abend klang an der Bar aus.

Am Sonntag war generell FIRST angesagt. Die Talstation der Firstbahn liegt gerade gegenüber dem Hotel. Nach längerem Anstehen durften wir auch endlich hinauf fahren. Die Gondelnbahn nimmt mit ihren zwei Zwischenstationen einen Zickzack Kurs auf den First. Von dort führt ein Sessellift auf das 2500 m hohe Oberjoch.

Ei, was war das für eine herrliche Piste. Die Abfahrt war Vergnügen pur. Der griffige Schnee verzieh so manchen Fehler, die Schwünge gelangen ganz einfach ohne Kraftanstrengung und man hatte das Gefühl, ins Tal hinab zu schweben.

First

Aber der First bietet noch mehr Pisten dieser Sorte. Das Skigebiet ist viel grösser, als ich es mir vorgestellt habe. Trotz grossem Andrang waren die Wartezeiten bei den Liften erträglich.

First mit fröhlichem Schneehasen und herrlicher Bergkulisse

Skigebiet First

Dazu lachte am Vormittag die Sonne, und für die Augen bot sich ein fantastisches Panorama. Immer wieder musste man stehen bleiben und die Bergwelt mit ihren blau schimmernden Gletschern bewundern. So um Eins herum verschwand die Sonne hinter einer hohen Wolkendecke und die Sicht wurde schlechter. Noch ein paar Mal die herrlichen Pisten geniessen und dann war die Zeit für die Talabfahrt gekommen. Fast bis zu unserem Sunstar Hotel konnten wir abfahren. Eine Busstation vorher hörte das Vergnügen auf. Statt auf den Bus zu warten, liefen wie die ca. 300 Meter bis zum Hotel.

Um 16:00 begann das Verladen des Gepäcks und sobald jeder sein Plätzchen im Car gefunden hatte, konnten wir Richtung Zürich abfahren. Schön so ein kleines Nickerchen im Car. Es war verdächtig ruhig. Kurz nach halb Sieben waren wir wieder zurück.