24. März 2007

Am Freitag nach der Tagesschau verkündete die Meteo-Wetterfee nichts Gutes. Skifahren sollte man lieber am Sonntag sagte sie. Jetzt liess sich nichts mehr ändern - wir waren alle angemeldet und die Hoffnung stirbt zuletzt.

Der Samstag Morgen war dann auch richtig grau und trüb. Leichter Schnee-Regen fiel auf das schlafende Zürich. Ein kleines Grüpplein mutiger Schneehasen traf sich am Flur zur Abfahrt. "Das wird schlimm werden, wir werden den ganzen Tag in der Beiz verbringen. "

NIX DA!

Schon als wir den Wolfgangpass ansteuerten, machte sich eine helle Scheibe in den Wolken bemerkbar, die Märzensonne. Mit ungeheurer Kraft drückte sie durch den Nebel, und als wir in Davos ankamen, sah es schon recht freundlich aus.
 

Anschnallen zur ersten Abfahrt. Die Nebelwand an der anderen Talseite störte nicht. Die ersten Schwünge gelangen erstaunlich gut. Gute Sicht, guter Schnee, bestens präparierte und menschenleere Pisten ermöglichten Abfahrten, die begeisterten.

Talstation Parsenn Rapid

Nach der ersten Abfahrt (Häuptertäli) wieder oben angelangt, nahmen wir Aufstellung zum Gruppenfoto. Christine meinte der Naturschnee auf dem Kunstschnee sei eine Wohltat.

Wie man sieht fuhren diesmal fast alle gemeinsam.

Schifer Gondelbahn

Am Vormittag zogen noch einzelne Nebelschwaden herum, aber die störten kaum. Auf ging's ins Meierhöfertäli - es gehörte uns! Die Abfahrt endet fast direkt auf dem Liftsessel. Es waren kaum Leute unterwegs, die hatten alle die Worte der Wetterfee ernst genommen.

So viel sind wir schon lange nicht gefahren. Kein Wunder waren wir froh über eine ausgedehnte Mittagsrast in gemütlicher Atmosphäre.

Parsenn, Häuptertäli

Am Nachmittag schien die Sonne auf die Parsenn und liess sie im winterlichen Glanz erstrahlen.

Kommentare bei der Heimfahrt:

- Gott Sei Dank haben wir uns für diesen Schneehas Ausflug entschieden.
- So viel wie heute, bin ich den ganzen Winter nicht gefahren.
- Es war der schönste Wintertag seit Langem.

... nach so viel Superlativen ist es dann bald ruhig geworden im Car. Die Oberschenkel waren schwer und die Müdigkeit gewann Oberhand.

Jetzt freuen wir uns auf das Abschlussweekend in Flims. Bis bald.

Gerhard